TankenApp gewinnt Usability-Vergleichstest von Spritvergleichsportalen

Derzeit gibt es nur eine Handvoll Angebote, die die Daten der Markttransparenzstelle auswerten und dem Endkunden dadurch die günstigste Tankstelle in seiner Umgebung anzeigen. eResult testete die Smartphone-Apps dieser Anbieter, da es besonders wichtig ist, unterwegs auf diese Daten zugreifen zu können. Im Vergleich schnitt die „TankenApp“ von T-Mobile.de am besten ab: Ein modernes Design und hochwertige Funktionen gepaart mit einfacher Bedienung – so macht Spritsparen Spaß.

Seit diesem Sommer sind Tankstellen verpflichtet, aktuelle Preise pro Liter an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe zu übermitteln. Dies soll dem Verbraucher helfen, die günstigsten Tankstellen schneller zu finden und somit den Wettbewerb stärken. Auf Antrag können die gesammelten Daten der Markttransparenzstelle weiterverwendet werden. So tun dies im Moment einige Online-Angebote, die dem Nutzer die Spritpreise in einer bestimmten Umgebung anzeigen. Allerdings tun sie dies in unterschiedlicher Form und mit unterschiedlichen Funktionen, so dass eResult einen Vergleich hinsichtlich Funktionsumfang und Bedienbarkeit angestellt hat.

Den Vergleichstest gewann die „TankenApp“ knapp vor der „ADAC Spritpreise“-App. Letztere ist nicht ganz so innovativ wie die „TankenApp“ von T-Mobile, dafür jedoch sehr übersichtlich und leicht erlernbar. Integrierte Routenfunktionen runden das solide Angebot ab. Grundsätzlich gut bedienbar ist auch die App „clever-tanken“. Das eher nüchterne Design könnte zwar die vorhandenen Funktionen noch besser hervorheben, lenkt dafür aber von den wichtigsten Informationen nicht ab. Die vierte App im Test heißt „mehr-tanken“. Auch sie ist sachlich und nicht verspielt und auch hier können gefunden Tankstellen gleich in eine eventuell vorhandene Navigations-App als Ziel eingespeist werden. Leider stört bei dieser App die Werbung teilweise deutlich, weil sie mit wichtigen Navigationselementen verwechselt werden kann – „für den Nutzer ein absolutes No-Go“, betont Elske Ludewig, Senior UX-Consultant bei eResult.
Die fünfte und letzte Anwendung im Test ist keine native App, sondern eine responsive Website, also eine, die sich in der Darstellung an die Auflösung des verwendeten Gerätes anpasst. Der „Spritpreismonitor“ ist sehr gut bedienbar, und liefert die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Zusatzfunktionen werden jedoch nicht angeboten.

Insgesamt sind die Apps recht unterschiedlich und bedienen verschiedene Nutzertypen. Was jedoch fehlt, ist die Information, bei welchem Umweg sich welche Ersparnis noch lohnt. Keine der Apps gibt Auskunft darüber, wie viele zusätzliche Kilometer der Nutzer fahren könnte und dennoch weniger zahlt, weil die Ersparnis die Kosten für den Umweg übertrifft. Da jedoch viele weitere Anträge auf Datennutzung bei der Markttransparenzstelle eingegangen sind, ist mit weiteren Apps und Web-Angeboten zu rechnen. Es bleibt abzuwarten, inwiefern diese dann zusätzliche Funktionen und Services anbieten, die dem Nutzer beim Spritsparen helfen.

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