eResult Newsletter: 12. Jahrgang, Ausgabe 02/2012

Deutschland, Europa und bald die ganze Welt?
Was Sie beim Thema Internationalisierung beachten müssen!

Mitarbeiter aus dem Online-Marketing oder verwandten Stellen sind oftmals nicht nur für den deutschen Web-Auftritt verantwortlich, sondern müssen auch weitere Länder im Blick haben, diese koordinieren oder sogar gleichermaßen betreuen.

In solchen Fällen ist es sinnvoll, nicht nur einen Markt zu untersuchen, sondern die Studie auf weitere Länder auszuweiten, um Unterschiede zu identifizieren und dementsprechend Ableitungen zu treffen.

Schon seit längerem führt eResult auch Studien wie Onsite-Befragungen, Usability-Tests oder Fokusgruppen international durch. Bis in die USA und nach China sind wir schon gedrungen, im Rahmen von Kundenprojekten.

Einen Mehrwert bieten die Ergebnisse mit Sicherheit! Martin Beschnitt hat aktuelle Herausforderungen zusammengetragen, und gibt Einblicke in unsere bisherigen Erfahrungen.

„New York, Rio, Tokyo,…“
International Usability Testing

Gesammelte Tipps und Hinweise für Tests im Ausland

Weitere Themen dieser Ausgabe:

  • Studienhinweis: iPad – wie mobil ist es wirklich?
  • Mit Personas ganz nah an ihren Kunden - für eine benutzerfreundliche Website
  • Buchtipp: Der Spielfaktor:
    Warum wir besser arbeiten, wenn wir spielen
  • Veranstaltungshinweis: iico in Berlin vom 23.-25. Mai 2012

Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen unseres Newsletters.

News aus der Forschung

Wie mobil ist das iPad wirklich?
Ergebnisse einer Studie von etracker

Besitzen Sie ein iPad? Oder einer Ihrer Bekannten? Wie und wo gehen Sie oder Ihr Bekannter damit ins Internet? Eher unterwegs, frei nach dem Motto „jederzeit mobil“, oder doch eher daheim auf dem Sofa sitzend?

Dass Letzteres die sehr wahrscheinliche Antwort ist, hat nun der Hamburger Web Analytics Spezialist etracker in einer Studie herausgefunden. Dazu wurden anonymisiert die Nutzer von 10.000 Kunden analysiert.

Ergebnis: Nur 6,2% der Zugriffe mittels iPad erfolgen mobil.

Im Umkehrschluss surfen also 93,8% stationär, beispielsweise über das heimische WLAN. Keine bahnbrechende Erkenntnis, aber es ist schon ein Umdenken erforderlich, wenn Sie dabei sind, Ihre App für Ihre Kunden/Nutzer zu optimieren und dabei realistische Nutzungsszenarien entwickeln.

Bei der wachsenden Bedeutung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets in den nächsten Jahren ist der Nutzungskontext demnach auf keinen Fall zu vernachlässigen. Die Durchführung von Usability-Tests bei Nutzung dieser Geräte ist schon längst keine Zukunft mehr, eResult testet unter Einsatz einer Dokumentenkamera Apps, Mobile Seiten und vieles mehr.

Bleibt abzuwarten, wie sich der Markt in den nächsten Jahren tatsächlich entwickelt, denn Apps, die explizit für den mobilen Gebrauch konzipiert werden, werden rasant wachsen.

Wie mobil ist das iPad wirklich?
Pressemitteilung etracker (pdf)

Produkte und Tools

Mit Personas ganz nah an ihren Kunden - für eine benutzerfreundliche Website

Wer nutzt eigentlich Ihre Website?
Vermutlich haben Sie eine vage Vorstellung davon, basierend auf Ihren eigenen Erfahrungen. Sicherlich existiert auch im Unternehmen eine Zielgruppendefinition, doch mal ehrlich: Es fällt doch schwer sich vorzustellen, wer nun wirklich gerade bei Ihnen surft und welche Bedürfnisse diese Person hat.

Personas als Lösung für dieses Dilemma

Die Methodik der Personas hilft, den unbekannten Nutzer – ein unbeschriebenes Blatt – sichtbar zu machen. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, die je nach Ziel und späterem Anwendungszweck ausgewählt werden können.

Kern einer jeden Persona ist ein Lebenslauf mit Namen und Bild. So bekommt der unbekannte Nutzer ein Gesicht. Es fällt künftig Ihrem Team viel einfacher, die Website für Mareike, Sandra und Werner zu optimieren und sich bei Neuentwicklungen sprichwörtlich mit den Personas an einen Tisch zu setzen. Ergänzt um ein typisches Zitat und eine Profilbeschreibung bekommen Sie sogleich das Gefühl, diese Person gut zu kennen und somit auch Ihre Wünsche und Anforderungen an die Website zu verstehen.

Im User-Centered-Design Prozess sind Personas ein fester Bestandteil und werden z. B. mittels einer Onsite-Befragung und anschließender Clusteranalysen „geboren“. Durch weitere Studien wie Tiefeninterviews oder Usability-Tests sowie die Gestaltung von Moodboards können die üblicherweise 4-6 Personas mit weiteren Details angereichert werden, so dass sie tatsächlich lebensecht erscheinen.

Erfolgsentscheidend ist der tägliche Kontakt

Die Präsenz der Personas im Unternehmen ist im Anschluss für den Erfolg entscheidend. Plakate, Pappkameraden oder persönliche Setcards für jeden Mitarbeiter helfen dabei, dass die Personas bei der täglichen Arbeit nicht vergessen werden.

Denn die Nutzer bzw. Kunden sind und bleiben das Kapital der Website – Sie sollten daher genügend Aufmerksamkeit und Beachtung seitens der Produktentwicklung und des Marketing erhalten.

Mehr Details über die Methodik erfahren Sie auf unserer Website zu Personas.

Ihre Ansprechpartnerin Anja Weitemeyer berät Sie gern bezüglich der geeigneten Vorgehensweise.

Buchtipp

Der Spielfaktor:
Warum wir besser arbeiten, wenn wir spielen

These von Arne Gillert: Unternehmen müssen Ihren Mitarbeitern Spielräume schaffen, um neue Lösungen zu entwickeln.

Abkehr von alten Mustern

Eine pyramidenförmige, hierarchische Unternehmensstruktur ist überholt. Es besteht zu wenig Raum für Innovationen und Kreativität, was so manches Unternehmen aber bitter nötig hat. Die Mitarbeiter fühlen sich eher wie im Hamsterrad.

Mitarbeiter motivieren durch Freiräume

Spielräume schaffen lautet die Empfehlung. Zum Beispiel durch mehr Eigenverantwortung und die Berücksichtigung der Mitarbeiter und deren Eigenheiten. Also: Mechaniker nicht auf tagelange Schulungen schicken, sondern Sie neue Geräte selbst erkunden lassen. Denken Sie darüber einmal nach und Ihnen werden sicherlich ähnliche Beispiele aus der eigenen Umgebung einfallen.

Weitere, anschaulich geschilderte Beispiele basierend auf Arne Gillerts Tätigkeit als Organisationsberater machen greifbar, was den Spielfaktor ausmacht und wie er im Berufsleben zur Anwendung kommen kann. Er öffnet Räume, mehr Spaß an der eigenen Arbeit zu haben. Spielräume eben. Er denkt „Arbeit“ völlig neu. Ein kluges und richtungsweisendes Buch für alle, die Arbeitsfrust in Arbeitslust ummünzen wollen!

Weitere Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeit
(Hinweis: Link verweist auf Amazon.de)

Veranstaltungstipp

iico2012 vom 23. bis 25. Mai in Berlin

Top Trends im Web bietet diese Veranstaltung in der Hauptstadt nun schon im 8. Jahr.

Die iico richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Marketing, Vertrieb, IT, Unternehmenskommunikation, PR und E-Commerce.

Dieses Mal auf der Agenda stehen mehr als 40 Vorträge aus den Bereichen:

  • Web-Strategie
  • Social Media
  • Online-Marketing
  • Mobile Business
  • Cloud Computing

Praxisorientierung wird laut Veranstalter großgeschrieben, es dürfte also jeder Teilnehmer neue Impulse mit nach Hause nehmen. Viele hochklassige Referenten versprechen eine interessante, inspirierende Veranstaltung.

iico2012
Programm, Referenten und Anmeldung

Ausblick

Der nächste eResult-Newsletter erscheint im Juni 2012 mit diesen Themen:

  • Inspiration im Abo: Neue Anregungen für Sie – branchenspezifisch und individuell
  • Online-Panels: Einsatzbereiche und aktuelle Trends
  • Mobile-Bus – Günstig einsteigen für mobile Erkenntnisse

12. Jahrgang, Ausgabe 02/2012
Erscheinungsdatum: 26.04.2012
Kontakt: newsletter@eresult.de

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Planckstr. 23
37073 Göttingen


Gründer und geschäftsführender Gesellschafter: Dipl.-Kfm. Thorsten Wilhelm

AG Göttingen HRB 3195
UID DE 207591738
St.Nr. 20/200/21638


Standorte:

[+] Göttingen - Planckstr. 23

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