Einladung zu Onsite-Befragungen: eResult etabliert SlideIn-Verfahren

Die eResult GmbH erweitert ihr methodisches Portfolio bei der Einladung zu Onsite-Befragungen. Die Besucher einer Website bzw. eines Online-Shops können ab sofort mittels SlideIn-Layer angesprochen werden. Die Einladung wird dabei wahlweise am oberen oder unteren Seitenrand dargestellt und verfolgt das Ziel „Auffallen, ohne zu stören“. Durch die so realisierten höheren Teilnahmequoten lassen sich quantitative Daten schneller sammeln und Projektabläufe verkürzen.

Ausgangssituation & Herausforderung

Eine große Herausforderung bei Onsite-Befragungen besteht darin, die Besucher einer Website oder eines Online-Shops abseits des eigentlichen Seitencontents auf die Teilnahme an der Studie aufmerksam zu machen und zur Teilnahme zu animieren. Auch wenn die Teilnahme an einer Online-Umfrage selten der primäre Grund für den Besuch ist, gilt es, möglichst viele Leute dazu zu bewegen, doch genau dies trotzdem zu tun. Oder Personen, die generell zu einer Teilnahme bereit sind, nicht durch die falsche Art der Ansprache oder einen falschen Zeitpunkt der Einladung zu verlieren.

SlideIn: Bereit, wenn Du es bist

Dieses Ziel verfolgt eResult mit dem neu entwickelten SlideIn-Verfahren. Dieses orientiert sich an der eingangs ausgegebenen Devise: „Auffallen, ohne zu stören“. Die Einladung zur Teilnahme ist wahlweise am oberen oder unteren Seitenrand platziert und damit deutlich dezentraler als bisherige Einladungstechniken. Es wird anders als bisher bewusst darauf verzichtet, den Seitencontent zu überlagern und so die Auseinandersetzung mit der Einladung zu erzwingen (forced exposure-Prinzip).

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Beispiel eines SlideIn-Layers: Zu sehen ist eine Variante mit Ausgabe am unteren Seitenrand.
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Stattdessen generiert ein SlideIn-Layer Aufmerksamkeit über andere Kanäle: Wie das folgende Video-Beispiel zeigt, erfolgt die Ausgabe um einige Sekunden verzögert - im Anschluss an die Orientierungsphase, in der der Nutzer die neu aufgerufene Seite verarbeitet. Dies verhindert, dass die Einladung angesichts der vielen unterschiedlichen Eindrücke und Reize untergeht. Die animierte Einblendung lenkt zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Einladung. Allerdings kann der Nutzer weiterhin sein eigentliches Ziel auf der Seite verfolgen.


Video-Beispiel der Auslieferung des SlideIns über mehrere Seiten.

Bei den bisher gebräuchlichen Overlay-Ansätzen mittels PopUp wurde in der Regel auf eine wiederholte Ausgabe der Einladung verzichtet, da negative Effekte auf Trägerseite und Einladenden nachgewiesen wurden (meist Reaktanzreaktionen durch die Störung bei der Zielerreichung). Beim SlideIn bleibt es dem Nutzer überlassen ob und wann er auf die Einladung reagieren möchte, die wiederholte Auslieferung ist unproblematisch. Selbstverständlich hat der Nutzer aber auch hier die Möglichkeit, die Ausgabe zu unterbinden: Wie das Video zeigt, führt ein Schließen der Einladung dazu, dass diese verschwindet und nicht weiter angezeigt wird. Durch die dezentrale Platzierung wird der Nutzer nicht zu einer unmittelbaren Reaktion auf die Einladung gezwungen. Er bekommt die Freiheit, sich dann die Entscheidung über eine Teilnahme zu treffen, wenn es ihm gelegen kommt.
Dies ist in weiterer wesentlicher Unterschied zur Einladung mittels Overlay. Mit der Überlagerung des Contents wird der Nutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt gezwungen, die Entscheidung über Teilnahme oder Schließen der Einladung zu treffen. Ist diese eine Chance vertan, ist der Besucher als Teilnehmer verloren, obwohl gegebenenfalls generelles Interesse an einer Teilnahme besteht.

 

Vorteile zusammengefasst

Die wiederholte Darbietung erhöht die Kontaktdauer mit der Einladung. Dies führt im direkten Vergleich zur PopUp-Lösungen trotz der dezentralen Platzierung zu einer höheren Wahrnehmungswahrscheinlichkeit und Kontaktintensität.
Eine Einladung im Anschluss an die primäre Nutzungsziel führt dazu, dass die Norm der Reziprozität angesprochen wird: Als Gegenleistung für die erfolgreiche Zielerreichung nehmen die Besucher an der Umfrage teil. Doch auch erfolglose Besucher nutzen die Teilnahme an der Umfrage, um Feedback zur Seite zu geben.

Nutzer nehmen später teil, wenn man sie lässt

Diese Annahmen belegen die Umfragen, bei denen mittels SlideIn eingeladen wurde. Die Möglichkeit zur Selbstbestimmung des Teilnahmezeitpunkts wird angenommen. Es zeigt sich sogar, dass nur ein geringer Prozentsatz der Besucher direkt bei der ersten Auslieferung teilnimmt. Das belegt, dass sich die Nutzer zunächst dem eigentlichen Ziel des Seitenbesuchs widmen wollen, bevor sie bereit sind, sich an einer Online-Umfrage zu beteiligen.

Darüber hinaus führt die intensivere Auseinandersetzung mit dem Angebot zu frischeren und aktuelleren Eindrücken vom Angebot. Dies hat, insbesondere in Bezug auf Bewertungs- und Einstellungsfragen gegenüber der Seite, einen positiven Effekt auf die Beurteilungsgrundlage und damit die Datenqualität.

Kunden profitieren von effizienter Erhebung

 

Neben den Nutzern „profitieren“ auch die Seitenbetreiber von dieser neuen Methode. Zum einen durch die eben skizzierte höhere Datenqualität. Zum anderen lassen dich durch die effizientere Datenerhebung die Gesamtprojektlaufzeiten verkürzen, Ergebnisse liegen schneller vor.
Insbesondere Betreiber von Webangeboten mit mittlerem und geringem Besucheraufkommen profitieren: Hier wird die Anwendung der Methode Onsite-Befragung durch die Optimierung der Teilnahmequoten erst möglich, falls zuvor der Traffic auf der Seite nicht ausreichend war, um in einer akzeptablen Zeit die notwendige Stichprobengröße zu realisieren.
Nicht zuletzt kann der Seitenbetreiber sichergehen, durch den Einsatz der SlideIn-Methode die erwähnte und insbesondere im Kontext der Werbewirkungsforschung nachgewiesene Gefahr von negativen Effekten beim Einsatz von forced-exposure Elementen auf die Bewertung bzw. Einstellung gegenüber der Trägerseite zu vermeiden.

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