Ergebnisse des eResult Branchenmonitors 2011

Der Usability-Branchenmonitor wurde im Juli 2011 erstmals von der eResult GmbH erhoben. Er soll zukünftig in regelmäßigen Abständen zum einen die Entwicklung des Wachstumsmarkts Usability dokumentieren, zum anderen Chancen und Trends rund um das Thema Usability-Dienstleistungen erfassen.

Mit Hilfe des Usabilityblogs nah am Markt

Mit dem Usabilityblog betreibt die eResult GmbH seit Jahren eine der zentralen Informationsquellen rund um die Themen Usability und User Experience in Deutschland. Wie die Nutzerbefragungen aus der Vergangenheit zeigen, schreiben die Experten hier für eine Leserschaft, die mehrheitlich stark in die Thematik Usability-Dienstleistungen involviert ist. Wer könnte also besser Auskunft über die Bedürfnisse des Marktes geben als der Markt selbst?
Im Juli und August 2011 wurden die Leser des Usabilityblogs um ihre Einschätzung zum Thema gebeten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Entwicklungen des Usabilitymarkts selbst nicht weniger spannend sind als Usability-Fragestellungen selbst.

Klassische Projekte…

Auch wenn Usability-Fragestellungen rund um mobile Anwendungen oder Webshop-Usability an Bedeutung gewinnen, wichtigster Anwendungskontext ist und bleibt die Benutzerfreundlichkeit von Webseiten. Über 64% der Befragten nannten dieses Thema auf die Frage, welche Bereiche der Usability von besonderer Bedeutung sein. Die Herausforderungen an Usability-Dienstleister werden dadurch natürlich vielschichtiger. Einerseits gilt es, das „Kernsegment“ zu bedienen, andererseits dürften wachsende Segmente, wie eben zum Beispiel das der mobilen Anwendungen, nicht vernachlässigt werden.

… durch etablierte Partner…

Bei der Entscheidung für einen Usability-Dienstleiter ist die Etablierung am Markt besonders wichtig. Über die Hälfte der Befragten gab an, dass besonders überzeugende Referenzen, beispielsweise in Form von Case Studies, entscheidungsrelevant sein. Die Transparenz des Angebots folgt auf dem zweiten Platz mit knapp 43%. Erfolgreiche Projekte beginnen also nicht mit dem Kick-off, Verlässlichkeit und Planungssicherheit müssen also vom ersten Tag an gegeben sein. Entsprechend findet sich an dritter Stelle auch der Wunsch nach festen Ansprechpartnern wieder. Für jeden dritten Befragten sind sie (mit-)entscheidend bei der Auswahl.

… für neue Kunden.

 

Nur circa ein Viertel der Befragten gab an, in der Vergangenheit bereits Usability-Dienstleistungen bezogen zu haben. Der Anteil derer, die sich mit der Thematik auseinander setzen, ohne Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen ist also sher hoch. Stille Genießer also ohne Bedeutung für den Usability-Markt? Mit Nichten! Knapp 70% der Befragten ohne Usability-Dienstleistungserfahrung beziferten de Wahrscheinlichkeit entsprechende Services zukünftig nutzen zu wollen als sehr hoch bis eher hoch. Die Marktpotentiale rund um das Thema Usability-Dienstleistungen sind also alles andere als erschöpft. Der Branchenmonitor soll dabei helfen zu ergründen, wie diese am besten erschlossen werden können.

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Download der Studie (kostenlos):

Die Ergebnisse der eResult Studie können in unserem Download-Bereich kostenlos herunter geladen werden. Es ist lediglich eine Registrierung erforderlich.

Zur Methodik:

Befragt wurden die Leser von usabilityblog.de. Eingeladen wurde mittels Anzeige eines Pop-up bzw. Slide-in Layers nach Aufruf der Seite. Jeder Besucher wurde eingeladen. Durch Vergabe eines Cookies wurde sichergestellt, dass jede Person (bzw. jeder Rechner) nur einmal einen der Fragebögen zugestellt bekam. Erhebungszeitraum war Juli / August 2011.

 

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