eResult Usability-Contest 2004

Die Preisträger des mit rund 4.000.- Euro (Geld- und Sachpreise) dotierten eResult Usability-Contest 2004 wurden am 28.10.04 im Rahmen des eResult Usability-Kongress 2004 ausgezeichnet.

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen eResult fördert mit dem Wettbewerb den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Usability-Forschung.

Die drei Hauptpreise gingen an:

  1. Karen Lindemann (Universität Wien)
  2. Kerstin Müller (Universität Münster)
  3. Nicole Schimpfky (Universität Berlin/Fraunhofer Institut)

Insgesamt wurden beim Usability-Contest über 40 Arbeiten angemeldet. "Rund 40% der Arbeiten sind von Autorinnen eingereicht worden. Und alle drei Hauptpreise sind an Frauen gegangen. Ich freue mich sehr, dass wir anscheinend gerade in diesem innovativen Forschungsfeld viel weibliches Nachwuchspotential haben." kommentiert Prof. Dr. Miriam Eberhard-Yom, wissenschaftliche Leiterin eResult GmbH, das Ergebnis der Jury.

Die Arbeiten sind im Doppel-Blind-Verfahren von einer namhaften Jury aus Wissenschaft und Praxis bewertet worden. In der Jury waren vertreten: Dirk Buddensiek (Vorstand Aperto AG), Prof. Dr. Rainer Funke (FH Potsdam), Prof. Dr. Hartmut Holzmüller (Universität Dortmund), Prof. Dr. Rolf Linn (FH Trier), Prof. Dr. Peter Richter (TU Dresden), Prof. Dr. Peter Schütz (FH Hildesheim) und Wolfgang Terhörst (w&v).

Der erste Preis ging an Karen Lindemann, die eine Diplomarbeit im Fach Psychologie zum Thema "Bewertung einer Website: Usability-Test versus heuristische Evaluation - Vergleich zweier Methoden am Beispiel einer Fallstudie" bei Prof. Dr. Vanecek, Universität Wien, geschrieben hat. Der zweite Preis wurde an Kerstin Müller für ihre Diplomarbeit "Empirische Analyse der Nutzerfreundlichkeit von Learning Management Systemen" im Fach Wirtschaftsinformatik an der Universität Münster bei Prof. Dr. Grob verliehen. Nicole Schimpfky konnte sich über den dritten Preis für Ihre Diplomarbeit "Methoden zur Aufklärung von Nutzungsproblemen mit interaktiven Systemen mittels Eye-Tracking" freuen, die sie am Fraunhofer Institut für autonome intelligente Systeme und der Universität Berlin geschrieben hatte.

"Aufgrund der vielen positiven Resonanz haben wir uns entschieden, den eResult Usability-Contest auch im kommenden Jahr wieder auszuschreiben und damit weiterhin die Usability-Forschung in Deutschland zu fördern", kommentiert Dipl.-Kfm. Thorsten Wilhelm, Geschäftsführer der eResult GmbH.

Der eResult Usability-Contest 2004 wurde unterstützt von: ACI-Anhalt GmbH, Contentmanager.de, Mangold GmbH (Mangold Software & Consulting GmbH), Noldus Information Technology, MediaAnalyzer Software & Research GmbH, SMI GmbH und Usability-Competence.de.