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Presse - aktuelle Pressemeldungen

Studie:Mental Maps von Onlineshops – Was deutsche Nutzer auf Shop-Webseiten erwarten.
eResult analysiert die Relevanz und Positionierungserwartungen typischer Onlineshop-Elemente aus Kundensicht.

21.08.2014

Welche Elemente erwarten Nutzer auf Onlineshops, was muss angeboten werden, was kann? Und womit lassen sich Kunden noch begeistern? Und wo müssen die Must-have-Elemente und -Funktionen platziert werden?

Dieser Frage geht die eResult GmbH nunmehr seit fast zehn Jahren nach. Die bis dato unter dem Namen „Imagery“ bekannte Studienreihe erscheint hierbei nun in ihrer aktuellsten und sechsten Auflage nicht nur mit neuem Namen und Design, sondern auch mit einer ganz besonderen Ausrichtung: Unter dem Studiennamen ‚Mental Maps‘ zeigt eResult Ergebnisse zur Relevanz und den Positionierungserwartungen von insgesamt 14 Onlineshop-Elementen – das Besondere an der diesjährigen Ausführung ist, dass die Erhebung erstmals auch im internationalen Rahmen durchgeführt und auch britische Onlineshopper befragt wurden. Das Ergebnis: Fast alle untersuchten Elemente (z. B. Warenkorb, Suchfunktion, Hauptnavigation etc.) werden an recht ähnlicher Stelle auf einem Onlineshop erwartet. „Unterschiedliche Tendenzen gibt es hier z.B. bei der Ausrichtung der Hauptnavigation“, so Susanne Niklas Studienleiterin und Senior User Experience Consultant bei eResult in Frankfurt. „Britische Onlineshopper sind hier einer horizontalen Ausrichtung bereits aufgeschlossener als die Deutschen.“ Größere Unterschiede gibt es hingegen bei der Relevanz, welche den einzelnen Shop-Elementen zugeschrieben wird.

Die Änderungen der Erwartungen an Verfügbarkeit und Platzierung wurden hingegen im Rahmen der Fortführung der Studienreihe in einer Längsschnittanalyse deutscher Onlineshopper untersucht.

Das Logo bleibt oben links

Mag vielleicht selbstverständlich klingen, ist vor dem aktuellen Hintergrund experimentierfreudiger Unternehmen dennoch eine wichtige Erkenntnis sich dies in Erinnerung zu rufen: Die Positionierungserwartung an das Logo ist die ausdrücklichste Erwartung aller Elemente – und es sollte unbedingt oben links platziert werden. „Damit agieren Unternehmen nicht nur erwartungskonform für die Nutzer und vermeiden, dass hier Unzufriedenheit entstehen kann, weil das Design als schlecht empfunden wird, sondern sie können zudem die Brand-Awareness steigern, denn die Leserichtung ist in unseren Kulturen eben von oben links nach unten rechts. Platzieren Sie das Logo oben rechts, tritt es weniger ins Bewusstsein – dass zeigen auch ganz klar unsere Nutzertests im Labor,“ so Susanne Niklas. „Zudem stellt das Logo einen Leistungsfaktor dar, das heißt, die Art der Umsetzung kann zur Zufriedenheit beitragen, das betrifft eben auch die Platzierung.“

Verfügbarkeit von Versandkosten zentral

Informationen zu Versandkosten werden hingegen in der rechten Marginalspalte erwartet. Interessant ist hier die Betrachtung der Relevanz: Die Verfügbarkeit ist im Verlauf der letzten zwei Jahr deutlich wichtiger geworden und Kunden sind deutlich unzufriedener, wenn diese Informationen nicht vorhanden sind – oder sie diese nicht finden können, ein sogenannter Basisfaktor also.

Aber auch die Erwartungen an Zahlungsoptionen sind zentraler geworden und der Home-Button muss nicht nur als separates Element vorhanden, sondern nach den aktuellen Ergebnissen auch entsprechend gut umgesetzt sein. „Die Anforderungen und Erwartungen an Webseiten ändern sich permanent“, so Susanne Niklas. „Was heute einen Ihrer Kunden begeistert, wird morgen schon als Selbstverständlichkeit erwartet. Bezüglich der Erwartungen an die Gestaltung spielen aktuell vor allem gerade die Entwicklungen aus dem mobilen Bereich eine Rolle, da sich die Interaktionsschemata von Smartphone und Tablet auch auf den PC übertragen. Um stets eine optimale User Experience bieten zu können und Kunden positiv an eine Seite zu binden ist es daher wichtig, stets die aktuellen Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer zu kennen.“

An der im April 2014 durchgeführten Studie nahmen insgesamt jeweils 600 deutsche und britische Onlineshopper teil. Dabei handelt es sich um einen repräsentativen Durchschnitt der typischen deutschen/britischen Internetnutzerschaft. Grundlage für die Bildung der Stichprobe sind die Daten der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF)/des Office for National Statistics (ONS).

Einen Auszug der Ergebnisse und die kompletten Studienbände finden Sie hier: http://www.eresult.de/studien_artikel/studienbaende/MentalMaps2014.html

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Studie: Ein Screen ist nicht genug: Beim Fernsehen sind mobile Geräte immer dabei
eResult analysiert das Thema "Second Screen" und zeigt Erkenntnisse zum Nutzerverhalten sowie den Intentionen der Nutzung von Smartphones und Tablets während des Fernsehens

14.07.2014

Das Thema „Second Screen“ gewinnt immer mehr an Bedeutung. Fast jeder Dritte Fernsehzuschauer nutzt nebenbei ein mobiles Endgerät. Auf dem Smartphone oder Tablet-PC wird mit Freunden kommuniziert, werden Informationen zum laufenden Programm abgerufen oder Werbepausen mit Online-Shopping überbrückt. Immer häufiger wird von den TV-Sendern deshalb auch aktiv auf ergänzende Informationen in anderen Kanälen verwiesen. Die aktuelle Studie des Online-Marktforschungsdienstleisters eResult zeigt jedoch, dass dies von den Nutzern nicht nur positiv bewertet wird.

Welche Anforderungen, Wünsche aber auch Vor- und Nachteile es beim Thema Second Screen gibt, wird mit den Zielgruppen der „Digital Natives“ und „Early Adopter“ erforscht. Beide Gruppen sind sehr aufgeschlossen gegenüber technischen Fortschritten und innovativen Services und probieren gern Neues aus. Sie werden mehrere Wochen bei der gleichzeitigen Nutzung von TV und Mobilgerät beobachtet und dazu befragt.

Erste Erkenntnisse zeigen, dass die Möglichkeit, einfach und schnell auf weitergehende Informationen zur laufenden Fernsehsendung (z. B. Fußballspiel, Krimi, Unterhaltungsshow) zurückzugreifen zu können oder sich diesbezüglich mit anderen Menschen austauschen zu können, der zentrale Antrieb für die Second Screen-Nutzung ist. Während der Fernsehsendungen wird sehr häufig mit Freunden gechattet und sich über verschiedene Messaging-Services über die laufende Sendung unterhalten.

Im Fokus steht weiterhin die Recherche nach Hintergrundinformationen. Um Informationen zur laufenden TV-Sendung oder zum Film abzurufen, wird beispielsweise Google oder Wikipedia genutzt. Während Filme im TV laufen, wird sich oft über Schauspieler oder die Handlung informiert. Die Digital Natives und Early Adopter greifen in Werbepausen oder während weniger interessanter TV-Inhalten gern zum Smartphone/Tablet um in Shopping-Apps zu stöbern. Am häufigsten wird hierbei die Amazon- oder eBay-App genutzt. Auch werden Spiele-Apps (z. B. „Candy Crush“, „Angry Birds“, „Quizduell“ etc.) häufig parallel zum laufenden Fernsehprogramm aufgerufen und sich somit die (Warte-)Zeit während Werbepausen vertrieben.

Aktuell ist im laufenden Fernsehprogramm immer häufiger zu beobachten, wie Hinweise auf zusätzliche und sendungsbegleitende Informationen (z. B. Apps, Webseiten, Facebook-Kanäle etc.) eingeblendet werden. Diese Informationen werden von Digital Natives und Early Adoptern differenziert bewertet. Es darf nicht der Eindruck entstehen, das Programm informiere nicht ausreichend und es entgehen dem Zuschauer wertvolle Informationen, wenn den Hinweisen nicht nachgegangen wird. Die noch laufende Studie wird diesem Thema weiter nachgehen und Erfolgsfaktoren für spezielle Second Screen-Angebote identifizieren.

Die Second Screen-Nutzung wird in der Zukunft einen noch größeren Einfluss auf das Fernsehen und die einzelnen TV-Formate haben. Herausforderung wird sein, Lösungen bzw. Kanäle zu entwickeln, wie sendungsbezogene, zusätzliche Informationen möglichst nutzerfreundlich und ohne vom laufenden TV-Programm abzulenken, abgerufen werden können.“ beschreibt Jan Schultze (Studienleiter und UX Consultant bei eResult) die Entwicklung zum Thema Second Screen.

Sie möchten selbst mit Digital Natives oder Early Adoptern in Kontakt treten? Informieren Sie sich unter http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/zielgruppenblog_digital_living.html oder senden Sie eine Email an jan.schultze@eresult.de.

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Studie: Mobile Web Navigation – Navigieren und Orientieren mit dem Smartphone
eResult identifiziert in Nutzertests wichtige Guidelines zur Gestaltung der Navigation einer mobilen Website und bietet individuelles Beratungsangebot

06.05.2014

Die Studie zeigt die Stärken und Schwächen aktuell verbreiteter Ansätze für die mobile Navigation auf. So konnte beispielsweise festgestellt werden, dass nicht alle Nutzer das weit verbreitete Symbol mit drei horizontalen Linien verstehen und diese somit schon am Aufruf der Navigation scheitern. Aus den Erkenntnissen ergeben sich insgesamt 22 Guidelines zur Gestaltung von mobiler Navigation im Web.

„Die Nutzer erwarten, auch auf dem Smartphone Zugriff auf alle Inhalte der gesamten Website zu haben. Gerade auf komplexen Websites mit einer Vielzahl von Unterseiten wird die Gestaltung der Navigation so zur Herausforderung. Denn Übersichtlichkeit ist für die Nutzer das wichtigste Kriterium – wenn sie sich einmal verirren, verlassen sie die Website meist sofort“, erläutert Jan Pohlmann, Studienleiter und User Experience Consultant bei der eResult GmbH. Auch solche allgemeinen Anforderungen der Nutzer an mobile Websites wurden in der Studie ermittelt.

Trotz der immer weiteren Verbreitung von Smartphones machen viele Nutzer mit mobilen Websites noch negative Erfahrungen. Laut einer Studie des BVDW sind die meistgenannten Gründe dafür mangelnde Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Die Navigation spielt dabei eine zentrale Rolle, stellt sie doch gerade auf Smartphones die Nutzer vor Probleme. eResult überprüfte mit der aktuellen Studie die aktuell verbreiteten Lösungsansätze mit 13 Smartphone-Nutzern im Usability-Labor. Vier ausgewählte Websites wurden von den Probanden verwendet und bewertet, um die unterschiedlichen Navigationsmechanismen auf Stärken und Schwächen zu überprüfen: tagesschau.de, obi.de, huk24.de und visitengland.de.

Der komplette Studienband mit allen 22 Guidelines zur Navigation und Orientierung im mobilen Web ist kostenlos zum Download verfügbar unter:
http://www.eresult.de/downloads.html

Da die identifizierten Guidelines zwar erste Ansatzpunkte sind, aber nicht die individuellen Besonderheiten aller Websites und Nutzer berücksichtigen können, bietet eResult exklusiv zu dieser Studie ein individuelles Beratungsangebot: Für nur 390€ analysiert ein erfahrener UX Consultant zwei Stunden lang die Navigation und Orientierung auf Ihrer mobilen Website. In einer Videokonferenz erfahren Sie die Ergebnisse und bekommen maßgeschneiderte, konkrete Empfehlungen zur Verbesserung. Fordern Sie jetzt Ihre individuelle Beratung an per Mail an jan.pohlmann@eresult.de.

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eResult nach Umzug am Standort Hamburg in neuen Räumen
Forscher und Berater ziehen in die Elbchaussee 13

22.04.2014

Am 25. April ziehen die Mitarbeiter der eResult GmbH am Standort Hamburg von der Ludwig-Erhard-Straße an die neue Adresse in der Elbchaussee 13 in 22765 Hamburg. Das auf Beratungs- und Forschungsdienstleistungen spezialisierte Unternehmen macht damit den nächsten Schritt auf dem seit 2000 andauernden Erfolgskurs.
Mit dem Umzug endet auch die knapp dreijährige gemeinsame Nutzung von Geschäftsräumen mit dem Web Analytics Spezialisten etracker. Das User Experience Team um Büroleiterin Anja Weitemeyer freut sich auf helle Büros und vor allem eigene, exklusive Räume mit Wohlfühlfaktor.

Der Standort ist nach wie vor bewusst zentral gewählt: „Besonders die fußläufige Erreichbarkeit des ICE-Bahnhofs Hamburg-Altona ist ein handfester Gewinn sowohl für die Mitarbeiter als auch für unsere Kunden“ freut sich Anja Weitemeyer, Senior User Experience Consultant & Managing Partner. Die neuen Büros und ein großer Konferenzraum in Elbnähe werden am Freitag bezogen. Bereits am Montag widmen sich die Forscher und Berater den Projekten Ihrer Kunden dann von den neuen Räumlichkeiten aus. Auch Nutzertests im Usability-Labor werden dort vor Ort durchgeführt, die vorhandene Infrastruktur ermöglicht auch Studien mit mobilen Endgeräten wie Smartphones inklusive Eyetracking.

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Digital Living Blog: eResult erweitert das Spektrum der Zielgruppenforschung
Neuer Service in der qualitativen UX-Forschung

17.03.2014

Eresult erweitert sein Angebot in der Zielgruppenforschung durch das Bereithalten eines Zielgruppenblogs. Dieser ermöglicht es Produktentwicklern und Konzeptern, schnell und unkompliziert die Meinung späterer Nutzer einzuholen.

Der eResult-Zielgruppenblog fokussiert sich dabei auf zwei besonders interessante Gruppen: Digital Natives und Early Adopter. Die Digital Natives sind zwischen 18 und 25 Jahre alt, die Early Adopter zwischen 35 und 50. Beide Gruppen sind sehr aufgeschlossen und neugierig auf neue Geräte, innovative Services und sonstige Lösungen und probieren auch sonst gern aus. Sie repräsentieren damit die Nutzer von Morgen und sind so prädestiniert für Feedback und Unterstützung in der Produktentwicklung. Je 10 Vertreter beider Gruppen stehen im Blog Rede und Antwort.

Nutzbar ist der Zielgruppenblog sehr vielfältig. Besonders bieten sich aber folgende Einsatzmöglichkeiten an:

  • Feedback sammeln zu Ideen, Entwürfen, ersten Prototypen.
  • Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe kennenlernen. Auch eine Trennung in die beiden Teilnehmergruppen ist dabei möglich.
  • Gemeinsam mit der Zielgruppe Ideen und Lösungen entwickeln, die Teilnehmer also gezielt in Kreativprozessen einsetzen.

„Damit schließen wir eine Lücke im Angebot und können jetzt sehr schnell ein qualitatives Nutzerfeedback liefern, ohne sofort eine Fokusgruppe durchführen zu müssen“, so beschreibt Johanna Möller von eResult die Vorzüge des Blogs.

Die Nutzung des Zielgruppenblogs folgt dabei dem gleichen Prinzip wie die seit Jahren bei eResult etablierte Methode der kundenspezifischen Nutzer- und Forschungsblogs: Die Fragestellung wird den Teilnehmern des Zielgruppenblogs in Form eines Blogbeitrags vorgestellt. Diese geben Feedback per Kommentar, beantworten Fragen und steuern eigene Ideen bei. Jede Diskussion wird dabei von Experten moderiert und erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um Ideen und Entwürfe zu schützen. Zum Abschluss erfolgt die Auswertung in Form eines Reports, der Antworten auf die relevanten Fragen liefert.

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Studie: Einkaufen mit dem Smartphone - Was zeichnet einen guten mobilen Onlineshop aus?
eResult identifiziert wichtige Merkmale eines mobilen Onlineshops aus Kundensicht

25.02.2014

Die Studie deckt auf, dass Smartphone-Shopper ihr Handy gerne zum Stöbern benutzen, um unterwegs Wartezeiten und Langeweile zu überbrücken, beispielsweise wenn sie auf den Bus warten oder beim Zahnarzt im Wartezimmer sitzen. Häufig wird das Gerät auch als erste Informations-Quelle benutzt und der Einkauf dann von einem anderen Gerät fortgesetzt. Aber auch zu Hause auf der Couch oder im Bett wird das Smartphone aus Bequemlichkeit zum Einkaufen benutzt.

„Die Nutzer haben dieselben Ansprüche an die User Experience wie bei der Desktop-Variante. Sie erwarten keine abgespeckte Version mit weniger Funktionen und geringerem Informationsgehalt, sondern eine für das Smartphone optimierte Version mit vollem Funktions- und Informationsumfang. Die Herausforderung für die Onlineshop-Betreiber besteht darin, das Erlebnis an die kleinen Bildschirme anzupassen und dabei keine Abstriche zu machen“, erklärt Ole Kleinert, Studienleiter und User Experience-Consultant der eResult GmbH. In den 60-minütigen Interviews wurden Erwartungen, Anforderungen und konkrete Beispiele für gute und schlechte Onlineshops abgefragt und in der Benutzung ausprobiert.

Das Einkaufen mit dem Smartphone wird weltweit und auch bei den Deutschen immer beliebter. Doch was erwarten die Nutzer von einem mobilen Onlineshop? Wie sieht eine gute mobile User Experience aus? Diesen Fragen ging die eResult GmbH in einer aktuellen Studie nach und befragte in ihrem Usability-Labor 10 Smartphone-Shopper zum Thema mobile Onlineshops. In einer Vorbefragung hatten 452 Smartphone-Besitzer zunächst Auskunft zu ihrem mobilen Nutzungsverhalten gegeben, woraufhin das Konzept für die Untersuchung im Usability-Labor entwickelt wurde.

Neben allgemeinen Erwartungen und Anforderungen werden in der Studie auch einzelne Seitenbereiche (Startseite, Navigation, Produktübersichtsseite, Produktdetailseite, Warenkorb sowie Bestellprozess) betrachtet und von den Nutzern evaluiert. „Auf der Startseite zeigt sich, wie wichtig bereits kleine Details sein können. Dadurch, dass die Verweildauer in einem Onlineshop unterwegs durch äußere Umstände beeinflusst wird, z. B. weil der Bus kommt, ist es wichtig, dass die Nutzer sehr schnell zu einem für sie interessanten Artikel gelangen. Wenn die Nutzer, beispielsweise durch zu viel Werbung oder eine schlechte Suchfunktion, aufgehalten werden, kann es passieren, dass sie nichts Passendes gefunden haben, bevor sie das Handy wieder in die Tasche stecken“, sagt Ole Kleinert. „Aus diesem Grund ist es wichtig, die Bedürfnisse der eigenen Kunden genau zu kennen, um die Navigation und die Darstellung exakt daran auszurichten.“

Der komplette Studienband mit zahlreichen Best Practices und Guidelines zur Optimierung mobiler Onlineshops ist kostenlos zum Download verfügbar unter:
http://www.eresult.de/downloads.html

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eResult und OMS Studie präsentiert Kriterien für die erfolgreiche Usability mobiler Tageszeitungswebseiten
Aktuelle Untersuchung „OMS Mobile Usability“ des Premiumvermarkters liefert wichtige Erkenntnisse zum benutzerfreundlichen Aufbau mobiler Angebote. Verlage und Medienhäuser erhalten wertvolles Know-how zur nachhaltigen Optimierung der Vermarktbarkeit mobiler Tageszeitungswebseiten.

03.02.2014

Vom Layout über die Navigation bis zur Bedienbarkeit: Welche Kriterien für die optimale Usability von mobilen Tageszeitungswebseiten wichtig sind, wissen die Nutzer selbst am besten. Die OMS hat Nutzer im Rahmen der qualitativen Studie „OMS Mobile Usability“ auf den mobilen Angeboten von Berliner Kurier, Augsburger Allgemeine und Rheinische Post direkt befragt und liefert in Zusammenarbeit mit eResult zentrale Erkenntnisse darüber, worauf es bei der Nutzung mobiler Tageszeitungswebseiten wirklich ankommt. „Neben qualitativ hochwertigen Inhalten entscheidet vor allem die Usability eines mobilen Angebots, ob es von den Nutzern bevorzugt angesteuert wird. Die bestmögliche Nutzbarkeit einer mobilen Webseite ist damit ein wichtiger Faktor für ihre Reichweite und damit nicht zuletzt für ihre Vermarktungsfähigkeit. Mit unserer aktuellen Studie unterstützen wir Verlage und Medienhäuser aktiv dabei, ein attraktives Werbeumfeld und damit beste Voraussetzungen für die Monetarisierung ihres mobilen Angebots zu schaffen“, so Linda Mozham, Commercial Director und Mitglied der Geschäftsleitung OMS.

Entscheidenden Einfluss auf die Usability einer mobilen Tageszeitungswebseite hat der qualitativen OMS Studie zufolge bereits das Layout, das konsequent auf die Nutzung mit dem Smartphone ausgerichtet werden sollte. Eine gute Mischung und eine angemessene Größe von Bild und Text sind demnach für das kleine Display zu bevorzugen. Auch die Navigation ist bestmöglich auf die Nutzung am Smartphone auszurichten. Gerade mobil ist den Nutzern ein schneller Wechsel zwischen den Themen wichtig. Die Navigation sollte daher kompakt sein und immer zur Verfügung stehen. Zusätzlich bieten sich Schnellzugriffe wie z. B. für die Oberkategorie oder wichtige Themen wie Verkehr und Wetter an. Auf der Startseite bevorzugen die Nutzer Direktlinks zu den Rubriken, am Ende der Artikelseiten stehen Querlinks hoch im Kurs.

Generell geht es bei der Nutzung mobiler Tageszeitungswebseiten um den schnellen Zugang zu Informationen. Die Ladezeiten sollten daher so kurz wie möglich gehalten werden. Wichtig ist es zudem, dass die Bedienbarkeit mit dem Finger gewährleistet ist, indem die Interaktionselemente groß genug sind, Touch-Gesten unterstützt und funktionale Bedienkonzepte klar erkennbar gemacht werden. Darüber hinaus sollten auch der Joy-of-Use, die Effizienz der Bedienung sowie ein gut auffindbares und einfach zu bedienendes Angebot der wichtigsten Sharing-Funktionen nicht vernachlässigt werden.

„Um ihren Kunden und Partnern über alle Screens hinweg ideale Voraussetzungen für maximalen Werbeerfolg zu ermöglichen, betreibt die OMS in allen Bereichen ihres Vermarktungsportfolios kontinuierliche Marktforschung. Entsprechend schaffen wir auch im Mobile-Bereich von Anfang an ein solides Fundament für die erfolgreiche Vermarktung. In direkter Folge der aktuellen Usability-Studie planen wir bereits weitere Untersuchungen rund um die Nutzungsstruktur mobiler Webseiten sowie zur Mobile Werbewirkung, die Werbungtreibenden genauestens aufzeigen soll, was mobil wirkt und was nicht. Denn auch in der Mobile Vermarktung gilt: Wer den zweiten Schritt vor dem ersten macht und im Blindflug Kampagnen ausspielt, ohne das Umfeld und die Nutzerschaft zu kennen, wird auf Dauer nicht erfolgreich sein“, so Linda Mozham.

Über die Studie
Die Studie wurde im Rahmen der OMCap SES 2013 vom 9.-10. Oktober 2013 in Berlin durchgeführt. Dazu richtete die eResult GmbH eine „MobileClinic“ ein, bestehend aus einem mobilen Use-Lab mit einem innovativen Eye-Tracker zur Erfassung von Blickverläufen auf Smartphones und Tablets. Veranstaltungsbesucher nutzten in den Pausen die Seiten ausgewählter Tageszeitungen über mobile Endgeräte und bewerteten diese im Anschluss. Die User Experience Berater der eResult GmbH erfassten während der Nutzung die Blickverläufe und analysierten im Nachgang alle erhobenen Daten.

Auf Nachfrage können weitere Informationen zur Verfügung gestellt werden.

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Eyetracking-Studie mit der iPad-App des c’t-Magazin für computertechnik
eResult und c’t testen die Wahrnehmung von Anzeigen in der digitalen Ausgabe des erfolgreichen Printmagazins

06.01.2014

Werbung wirkt – und zwar durchaus positiv. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Werbewirkungsstudie des c’t-Magazin in Kooperation mit der User Experience Agentur eResult. Die aktuelle iPad-App bietet dem Kunden Tipps, Berichte und Reportagen aus Deutschlands größter IT-Redaktion. Vorhandene Anzeigen werden bei guter Gestaltung positiv erinnert, interaktive Werbung mit spielerischen Elementen kann dem Nutzer sogar Freude bereiten.

Im Usability-Labor von eResult nutzten 20 Probanden besagte App und wurden dabei gefilmt sowie im Anschluss interviewt. Insbesondere die Messung des Blickverlaufs lieferte wichtige Erkenntnisse dazu, ob und wenn ja, wie lange die Anzeigen betrachtet wurden. „Die zum Teil unbewussten Blickbewegungen kann man nicht erfragen. Nur mit moderner Technik können Aussagen zur Wahrnehmung von Elementen auf mobilen Endgeräten getroffen werden“, betont Anna Metzger, Eyetracking-Expertin und Studienleiterin bei eResult. Damit die Nutzung möglichst natürlich verlief, konnten die Probanden die App nach eigenem Interesse durchstöbern und waren nicht durch störende Apparate eingeschränkt.

Das nachgelagerte Interview ergab, dass die Anzeigen zwar in vielen Fällen wahrgenommen, aber deren Inhalt nicht immer erinnert wird. Die Gestaltung war in einigen Fällen noch nicht ausreichend auf den digitalen Kontext hin optimiert. „An eine App gibt es andere Erwartungen als an eine Zeitschrift. Deshalb werden auch die Anzeigen hier anders betrachtet und bewertet“ hält Simon Tiebel, stellvertretender Anzeigenleiter des c’t-Magazins, fest. So steigt die Erinnerungsleistung beispielsweise, wenn die Anzeige interaktive Elemente enthält, auf Bewegungen des Gerätes reagiert und eine klare Handlungsaufforderung enthält. Verwendete Texte sollten auf den Webkontext hin optimiert und leicht zu erfassen sein. „Insgesamt haben wir viel über die Werbewirkung auf Tablet-PCs gelernt – und zusätzlich noch Empfehlungen zur Bedienbarkeit unserer App erhalten, die die Experten von eResult für uns abgeleitet haben“ fasst Tiebel das Projekt zusammen.

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