Presse - aktuelle Pressemeldungen
eResult veranstaltet ersten Agenturtag am Standort Hamburg unter dem Motto „der Kunde ist König“
6 Vorträge, 7 Agenturen, 10 Teilnehmer = geballter Austausch und Wissenstransfer
18.03.2013
Am 14.02.2013 fand am Hamburger Standort der eResult GmbH der 1. Agenturtag statt. Treu dem doppeldeutigen Motto „Der Kunde ist König“ ging es um die Vermittlung konkreten User Experience-Wissens, mit dem Ziel den Agenturkunden aber auch Endanwender besser zu verstehen, beraten und letztendlich begeistern zu können.
In gemütlicher Atmosphäre lauschten die Vertreter der 7 geladenen Interaktiv-/Kreativ-/eCommerce-Agenturen (Die Firma GmbH, dmc digital media center GmbH, infomax websolutions GmbH, init AG, mediaworx berlin AG, netz98 new media GmbH, Ogilvy & Mather Deutschland) den erlesenen Vorträgen.
Allen Anfang machte der extern geladene Pitch-Experte Herr Dr. Klenk von der Klenk & Hoursch AG mit seinem 90minütigen Vortrag „Pitch Perfect - Wettbewerbe vorbereiten und gewinnen“. Er erläuterte die ‚3 Hürden zum Sieg‘, und dass die Entscheidung über selbigen sehr häufig aufgrund von Sympathie und non-verbalen Signalen innerhalb der ersten 4 Minuten gefällt wird. Abschließend präsentierte Herr Dr. Klenk seine 8 goldenen Regeln für eine überzeugende Präsentation beim Kunden.
Es folgte der Impulsvortrag „Agiles Usability-Testing im Agenturalltag“ von Anja Weitemeyer (Managing Partner bei eResult) weiter. Sie räumte mit dem weitverbreiteten Vorurteil auf, dass Usability-Tests viel Geld und Zeit kosten und veranschaulichte, wie sich Usability-Testing auch in agile Entwicklungsprozesse integrieren lässt.
Im direkten Anschluss beantwortete Martin Beschnitt (Managing Director bei eResult) immer wiederkehrende Fragen und Problemstellungen beim „Usability-Testing von Responsive Webdesigns“. Und verdeutlichten im nachfolgenden Vortrag zu „Thesengenerierenden Usability-Tests“, dass durch klassische, szenariobasierte Usability-Test und deren fokussierten Ablauf der Blick aufs „große Ganze“ verloren geht; und warum die freie und explorative Nutzungsphase bei einem Usability-Tests so wichtig ist, um die tatsächlichen Optimierungspotentiale einer interaktiven Anwendung zu erkennen.
Zum Abschluss des Tages ging es bei den Präsentationen vom Gründer & geschäftsführenden Gesellschafter der eResult GmbH Herrn Thorsten Wilhelm zum einen um die Methode der Hautleitwiderstandsmessung. Herr Wilhelm erläuterte wie man über das ‚emotionale Schwitzen‘ der Probanden Erkenntnisse zur Optimierung sowie „Emotionalisierung von Online-Shops“ im Usability-Lab ableiten kann. Zum anderen legte er dar, wie man mit „Forschungsblogs“ permanent ein Ohr am Endanwender hat und welche Vorteile diese kontinuierliche und innovative Form der Online-Marktforschung mit sich bringt.
„Ein gelungener Tag mit einer Menge an gehaltvollen Input, den wir für unsere tägliche Arbeit nutzen können.“
So lautete das Gesamtfazit der geladenen Agenturvertreter. Tim Hahn, Geschäftsführer von netz98 ergänzte: "Vor allem der Vortrag zum Pitchen hat mir wertvollen Input geliefert. Hinzu kommt das durch eResult vermittelte Knowhow zu neuen User Experience- und Usability-Methoden. Für anstehende Pitches und Kundentermine bin ich nun noch besser gerüstet und freue mich auf die kommenden Projekte mit eResult als unseren Usability-Partner."
Im Spätsommer folgt der nächste eResult Agenturtag
„Unser erster Agenturtag war ein voller Erfolg. Der persönliche und fachliche Austausch hat mir bestätigt, dass die Dreierkonstellation Kunde, Interaktivagentur und wir als unabhängige User Experience-Agentur weiterhin das Nonplusultra ist, um gemeinsam eine höchst nutzerfreundliche und erfolgreiche Anwendung zu kreieren. Noch dieses Jahr werden wir an unserem Frankfurter Standort einen 2. Agenturtag durchführen und die Zusammenarbeit und den Austausch mit unseren Partnern und präferierten Agenturen intensivieren.“ so Martin Beschnitt, der bei eResult als Managing Director für das Partnermanagement zuständig ist.
Bis auf den Vortrag von Herrn Dr. Klenk sind alle Präsentation unter folgender URL abrufbar: http://www.eresult.de/downloads/eResult_Agenturtag_alle_Vortraege.rar.
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Aus Nutzern werden Kunden – in ganz Europa!
Mit einem gut bedienbaren Bestellprozess erfolgreich ins Ausland expandieren
28.01.2013
Der Bestellvorgang in einem Online-Shop ist der Schlüssel zum Erfolg. Der potenzielle Kunde, muss eigentlich nur noch zur Kasse gehen und die Bestellung abschließen. Doch gerade hier gibt es großes Optimierungspotenzial. Abbrüche können vermieden werden, wenn der Bestellprozess an den Erwartungen der Nutzer ausgerichtet ist. Welche Erwartungen es in Deutschland, Frankreich und Großbritannien gibt, wurde jetzt in der Studie „Europäische Bestellprozesse im Vergleich“ analysiert.
Die Studie zeigt anschaulich, an welche Funktionen, Darstellungsweisen und Elemente sich die Internetnutzer gewöhnt haben. Denn die Erfahrungen, die sie beim Online-Shopping gemacht haben, sind die Basis für die Erwartungen an Shops die sie in der Zukunft besuchen werden. Diese Erwartungen sind jedoch nicht in jedem Land gleich. „Wer schon einen Online-Shop in Deutschland betreibt und ins Ausland expandieren möchte, sollte die dort vorherrschenden Standards genau kennen“ so Elske Ludewig, UX Consultant und Studienleiterin bei der eResult GmbH.
Um festzustellen, was sich in europäischen Bestellprozessen heute bereits etabliert und was nicht, wurden 300 Online-Shops aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit verschiedenen Sortimenten untersucht. Dabei wurden Prozesskonzepte, Elemente im Warenkorb, Lieferoptionen, Zahlungsarten und viele andere Kriterien betrachtet. Die Ergebnisse zeigen Shop-Betreibern, was sie wirklich anbieten müssen und worauf geachtet werden muss, um den Bedürfnissen der Nutzer entgegenzukommen. Ergänzt werden die Daten durch Good Practices, die durch Screenshots und verbale Beschreibungen aufzeigen, wie es sein soll. So konnte zum Beispiel herausgefunden werden, dass Gütesiegel zwar bei 72% aller deutschen Online-Shops zu finden sind, aber nur bei 60% der britischen und 32% der französischen Shops. Es handelt sich also in Deutschland um einen Standard, während die Nutzer in Frankreich noch nicht an solche Siegel gewöhnt sind.
Ein wichtiges Thema sind weiterhin die zur Verfügung stehenden Zahlungsarten. Den deutschen Online-Kunden stehen hier durch 4 bis 5 zahlungsarten zur Auswahl. Auch in Frankreich können die Nutzer aus immerhin 3 bis 4 Zahlungsarten wählen. In Großbritannien dagegen stehen im Durchschnitt nur 1,7 Zahlungsarten zur Verfügung.
Die Studie „Europäische Bestellprozesse im Vergleich“ beschreibt viele weitere typischen Elemente, Funktionen und Darstellungsweisen innerhalb der Bestellprozesse deutscher, französischer und britischer Online-Shops. Erfahren Sie, woran Nutzer gewöhnt sind, wie Sie die Usability im Bestellprozess verbessern und damit Abbrüche verhindern. Doch Investitionen in die Optimierung des Checkouts haben nicht nur kurzfristige Effekte: Letztendlich behält ein zufriedener Nutzer den Shop in guter Erinnerung und wird ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder besuchen. Der komplette Studienband kann unter folgender URL bestellt werden:
http://www.eresult.de/studien_artikel/studienbaende/europaeische_bestellprozesse.html.
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