eResult GmbH - Research & Consulting
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Pressearchiv 2009

Innovative Marktforschung mit dem (Kunden-)Blog
21.10.09

Der Kunde bzw. Nutzer soll in den Mittelpunkt gestellt werden. Vor dieser Herausforderung stehen täglich viele Verantwortliche für Websites. Die Methodik des Kundenblogs hilft bei der Berücksichtigung der Nutzermeinung und kann als Unterstützung für Entscheidungen zu Rate gezogen werden. Die Betreiber sind mit dieser Methode ganz nah am Kunden dran.

Ziele sind es, Feedback zum Status Quo zu erhalten, geplante Veränderungen im Vorfeld zu beurteilen, Innovationen zu entwickeln, Wettbewerber aus Sicht des Kunden zu erfassen, die Abwicklung von durchgeführten Bestellungen zu bewerten etc. Je nach Online-Angebot und Fragestellung ist eine gezielte Ausrichtung des Blogs möglich.

Mit einer kleinen Gruppe von Nutzern aus der Zielgruppe des Internet-Angebots (beispielsweise ein Online-Shop) startet der Kundenblog. Die Teilnehmer erhalten eine Schulung und werden als Blog-Autoren registriert. Regelmäßig besuchen sie den Shop und berichten über Ihre Erfahrungen und üben Kritik. Die Incentivierung erfolgt über Einkaufsgutscheine, die die Teilnehmer direkt wieder im Shop einlösen können. Ein Blog-Manager übernimmt die Betreuung und beteiligt sich ebenfalls aktiv am Blog, setzt Themen gemäß Kundenwunsch oder kommentiert Beiträge der Teilnehmer und regt so zusätzlich die Diskussion an. Der Projektzeitraum kann ein Jahr sein.

Stärken der Methode sind das hohe Involvement der Teilnehmer, die reale Nutzungssituation und der Detailliertheitsgrad der Ausführungen. An solche Informationen kommt der Site-Betreiber sonst nicht heran. Wird der Blog in geschlossener Form eingesetzt, so ist es auch möglich, geplante aber noch geheime Neuerungen vorab bewerten zu lassen z. B. in Form von Screens oder klickbaren Prototypen. Auch eine Erweiterung des Blogs auf mehrere 100 Teilnehmer ist möglich, dann können sogar Adhoc-Befragungen durchgeführt werden.

Mehr Informationen zur Methode erhalten Sie bei Anja Weitemeyer, UX-Consultant & Managing Partner, unter 0431-3100-193 oder per Mail: anja.weitemeyer@eresult.de. Eine Detaillierte Methodenbeschreibung sowie eine aktuelle Fallstudie finden Sie unter: Kundenblog.

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reifen.com fährt den anderen davon
28.09.09

Im Vergleichstest mit den Internetauftritten von Goodwheel und ReifenDirekt.de schnitt die Website reifen.com sowohl in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit als auch auf den Dimensionen „Content“ und „Optik“ am besten ab. „Eine klare Struktur und eine übersichtliche Gestaltung haben für die Nutzer nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert, denn auch hochwertige Inhalte müssen leicht zugänglich sein“, fasst Elske Ludewig (Research Consultant, eResult GmbH)  die Ergebnisse zusammen.

So wirkt das Portal reifen.com schon auf den ersten Blick sehr aufgeräumt. Ein ausgeglichenes Verhältnis von Text und Bildern macht die Inhalte schnell erfassbar. In diesem Punkt kann der Internetauftritt von Goodwheel nicht überzeugen. Eine sehr kleine Schrift und zu viele Informationen im rechten Seitenbereich erschweren die Orientierung. Insgesamt erhält jedoch auch Goodwheel ein „Gut“ und liegt mit einer Gesamtnote von 2,27 nur knapp vor ReifenDirekt.de (2,28). Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller bisher bewerteten Websites liegt in der Benchmarking-Datenbank bei 2,31.
Während ReifenDirekt.de bei der Bewertung des Designs Boden verliert, kann diese Website jedoch auf der Dimension „Content“ punkten: Das sehr breite Angebot und die große Auswahl konnten überzeugen. Auch die Aufbereitung der Inhalte ist entscheidend. Der Vergleich zeigt, dass detaillierte Informationen in Form von ausführlichen Fließtexten erst dann von Bedeutung sind, wenn der Nutzer sich für ein konkretes Thema entschieden hat. Auf der Startseite steht die Orientierung bzw. die Suche im Vordergrund. Da dies bei reifen.com vorbildlich umgesetzt wurde und die Seite außerdem durch ihr modernes Design ansprechend gestaltet ist, geht sie aus diesem Vergleich mit einer Gesamtnote von 2,06 als Sieger hervor.

Detaillierte Ergebnisse, sowie ein ausführlicher Bericht zu den einzelnen, untersuchten Reifenportalen finden sich unter: Site-Analyzer Reifenportale im Internet

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Web Controlling & Shopping-Usability auf dem Usability-Kongress 2009 am 05.-06.10.2009 in Frankfurt am Main
22.09.09

Hansjörg Allstädt, Leiter eBusiness neckermann.de GmbH, wird auf dem diesjährigen Usability-Kongress eine Keynote zum Thema „eCommerce 2010: Menschen, Maschinen, Märkte“ halten. In seinem Vortrag wird er darüber sprechen, welche Fehler angesichts neuer Entwicklungen wie Social Commerce, Medienkonvergenz und Mobile Endgeräte auf keinen Fall ein zweites Mal begangen werden sollten.

Top Thema Shopping-Usability
Dietmar Franz (Director Strategy, dmc) berichtet, mit welchen Funktionalitäten man Online-Kunden begeistern kann.  Aktuelle Studienergebnisse zur Einbindung von Community- und Web 2.0-Elementen in Online-Shops präsentiert Torsten Bartel (Managing Director, Usability.de). Wie der Versandhändler Baur seine Trefferlisten von Produktsuchen optimiert und getestet hat, berichten Martin Ludwig (Projektmanager User Centered Design/Search, Baur Versand) und Katja Brand-Sassen (eResult GmbH). Gunnar Ulle (Teamleiter User Experience, neckermann.de) erklärt, welche Rolle die Motive der Nutzer bei der Usability-Optimierung des Online-Shops spielen. 3.000 Minuten Blickverlaufsmessung haben Christoph Anders (User Experience Consultant, eResult) und Thorsten Wilhelm (Geschäftsführer, eResult) ausgewertet, um Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Online-Shops abzuleiten und auf dem diesjährigen Kongress zu präsentieren. 

Top Thema Web Controlling & Usability
Der Einsatz von Web Analytic, A/B Tests und innovativen Befragungs- und Beobachtungsmethoden für die Usability-Optimierung ist Thema der Session „Web Controlling & Usability“. Frank Reese (Geschäftsführer, Ideal Observer) wird erklären, warum experimentelles Testen dazu führen wird, dass wir uns von Jacob Nielsens Usability-Weisheiten verabschieden müssen. Wie Web-Controlling 3.0 aussieht und zur Usability-Optimierung genutzt werden kann, präsentiert Christian Bennefeld (Geschäftsführer, eTracker). Einen neuen Ansatz, der die Verknüpfung qualitativer Erkenntnisse der Usability-Forschung mit „echten“ Verhaltensdaten und den Vergleich innerhalb einer Branche ermöglicht, stellt Tim Bosenick (Geschäftsführer, SirValuse) vor. Monia Schumacher (Business Development Manager, Maxymiser) zeigt anhand von e-Plus und Laura Ashley wie mittels Multivariate Testing die Conversion Rate gesteigert werden kann. Prof. Dr. Gentsch (CEO, Business Intelligence Group) erläutert an den Fallbeispielen Xerox und billigbuch.de, wie über die Analyse von Mausbewegungen, Klicks und Tastatureingaben Nutzerprofile aggregiert und zur Stärken-Schwächen-Analyse der Shops genutzt  werden können. Und Thorsten Wilhelm (Geschäftsführer, eResult) stellt einen innovativen Ansatz vor, der klassische Befragungen mit der Erhebung von Klickdaten und Nutzerkommentare kombiniert, um den Erfolg einer Website ganzheitlich zu erfassen und zugleich konkrete Optimierungen aufzuzeigen.

Der Usability Kongress findet vom 05.-06.10.2009 unter dem Motto „Joy of Usability“ statt und wird von den Unternehmen eResult und U-Concept veranstaltet. Das komplette Programm ist abrufbar unter: www.usability-kongress.de

Weitere Top Themen des Kongress:

  • International Usability
    Verantwortliche Projektleiter international operierender Firmen berichten über ihre Erfahrungen zu interkulturellen Unterschieden bei der Webnutzung.
  • Intranet Usability
    Firmen wie Commerzbank und Bertelsmann-Stiftung berichten, wie sie die Usability Ihrer Intranets verbessert haben.
  • User Centered Design
    Firmen wie Coca Cola, Schwab Versand oder SAP überlassen bei der Entwicklung neuer Websites und Shops nichts mehr dem Zufall. Unterschiedlichste Usability-Methoden werden im Entwicklungsprozess eingesetzt (User Centered Design). Vertreter aus Praxis und Forschung berichten über Erfahrungen aus aktuellen User Centered Design-Projekten.

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Die Erwartungen der Internetnutzer an die Startseiten-Gestaltung steigen!
Die Längsschnittanalyse (2003 bis 2009) deckt auf, welche Website-Elemente immer wichtiger werden und wo diese zu positionieren sind 15.09.09

Während 2003 und 2005 bei einer ganzen Reihe von Elementen noch recht unklar war, ob sie rechts oder links, oben oder unten auf einer Startseite angeordnet werden sollten, haben die hinzugewonnenen Erfahrungen im Laufe der Jahre dazu beigetragen, dass die Internetnutzer ein immer klareres Bild von der Anordnung und einem grundsätzlichen Seitenaufbau haben. „Darüber hinaus hat sich die Metanavigation etabliert“, bestätigt Katja Brand-Sassen (Research Consultant der eResult GmbH). Eine Reihe von Links werden mittlerweile dort standardmäßig erwartet, wie zum Beispiel ein Kontakt-Link, Hilfe, Sprach- und Schriftgrößeneinstellungen. Weiterhin muss die Suchfunktion im rechten oberen Seitenbereich platziert werden. Der Datenschutz-Link dagegen ist am unteren Seitenende (im Footer) anzuordnen. Die Handlungsempfehlung für Designer und Konzepter ist recht klar: Positioniert funktionelle und inhaltlich relevante Links dort, wo sie von den meisten Webnutzern erwartet werden. Dies erleichtert die Orientierung auf einer Seite. Im Gegensatz dazu will man, dass Werbung wahrgenommen wird, dann sollte man sie eben nicht am rechten Seitenrand auf Contenthöhe platzieren. Dort wird sie von den Nutzern erwartet und kann so relativ leicht „ausgeblendet“ werden beim Betrachten einer Seite. Diese Studie wurde im Rahmen von panelbasierten Online-Befragungen von der eResult GmbH durchgeführt. Weitere Informationen und den kompletten Studienband unterImagery III.

Seit der Verbreitung des Internet und der damit verbundenen Entwicklung von Webseiten beschäftigen sich Forscher und auch Praktiker (Konzepter, Designer) mit der Anordnung von Elementen auf Webseiten (Layout). An welchen Stellen erwarten Nutzer die Navigation, das Logo bzw. die Suchfunktion?

Nicht nur das Internet und die dort abrufbaren Sites haben sich rasend schnell entwickelt, auch haben die Internetnutzer durch häufige und intensive Surfsessions viele neue Erfahrungen gesammelt. Gelingt es eine Webseite – zum Beispiel die Startseite – erwartungskonform zu gestalten, dann können sich Nutzer auf dieser schnell orientieren und leicht zurechtfinden.

An der im Sommer 2009 durchgeführten Untersuchung – angelegt als panelbasierte Online-Befragung – nahmen insgesamt 600 deutsche Webnutzer. Dabei handelt es sich um einen repräsentativen Durchschnitt der typischen deutschen Internetnutzerschaft. Grundlage für die Bildung der Stichprobe sind die Daten der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF). Die Teilnehmer wurden über das Online-Access-Panel der eResult GmbH rekrutiert.

In allen 3 Erhebungswellen (2003, 2005, 2009) wurde derselbe Fragebogen eingesetzt. Die Liste der abgefragten Elemente wurde im Vergleich zu 2003 und 2005 in der 2009er Erhebungswelle ergänzt. Anbei eine Liste mit ausgewählten Elementen, für die in der 2009er Studie Positionierungserwartungen gemessen wurden:

  • Orientierungs- & Hilfe-Elemente (zum Beispiel Navigationsleiste, Suchfunktion, Surfpfad-Anzeige, Home-Button/-Link, Logo)
  • E-Commerce-Elemente (zum Beispiel Warenkorb, Kundenkonto, Zertifizierungen, Datenschutz-Link, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB))
  • Elemente zur Unternehmensinformation & -kommunikation (beispielsweise Über-Uns-Link, Login-Bereich, Kontakt-Link, Newsletter-Link)
  • Weitere Seitenelemente (unter anderem Werbung, Auswahl der Sprachversion)

Anhand ausgewählter Beispiele - Datenschutz-Hinweise, Kontakt-Link und Werbung - werden die Ergebnisse der Längsschnittanalyse im Folgenden dargestellt.

In Deutschland gerät das Datenschutz-Thema immer wieder in die Diskussion und gerade im Internet fühlen sich viele Nutzer verunsichert, was eigentlich genau mit ihren Daten geschieht. Webseitenbetreiber können diesem Sachverhalt insofern begegnen, dass eine Verlinkung zu den Datenschutz-Hinweisen bereits auf der Startseite angeboten wird. Der Link zu den Datenschutz-Hinweisen wird von allen (!) Befragungsteilnehmern am unteren Ende einer Startseite erwartet und sollte deshalb in diesem Bereich platziert werden, damit die Nutzer bei Bedarf den Link schnell finden.

Auch im Web 2.0 Zeitalter ist direkter Kontakt zu Websitebesuchern „Gold wert“. Gerade Senioren – eine immer attraktivere Zielgruppe für Website-Betreiber - erwarten leicht zugängliche Kontaktinformationen (wie z.B. Telefon, E-Mail) und weisen einer Website hohe Vertrauenswürdigkeit zu, wenn diese Kontaktdaten deutlich kommuniziert werden. Fast jeder deutschsprachige Webnutzer geht davon aus, dass bereits auf der Startseite ein Link zu Kontaktdaten geboten wird: 2003 - 95,4 % erwarten einen solchen Link auf der Startseite. 2005 waren es genau 97,1 % und 2009 91,6 %. In der Positionsbewertung gibt es über die Erhebungswelle hinweg einige Verschiebungen. 2003 und 2005 gingen noch viele Webnutzer davon aus, dass „Kontakt“ eine Rubrik darstellt. 2009 sind die meisten der Ansicht, dass der Kontakt-Link typischer Weise in der Metanavigation oben rechts erscheint.

Die Erwartungen hinsichtlich der Werbung haben sich vor allem in Bezug auf die Positionierung geändert. Während 2003 und 2005 Werbung im oberen Seitenbereich ungefähr mittig „vermutet“ wurde, hat sich 2009 die Erwartungshaltung deutlich verschoben. Nun erwarten Webnutzer werbliche Hinweise am rechten Seitenrand (Zelle 10, 15, 20). Neue Werbeformen wie z.B. Skyscraper und Cross/-Up-Selling in Online-Shops haben diese Veränderungen in der Erwartungshaltung sicherlich hervorgerufen.

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Social Commerce & Usability auf dem Usability Kongress 2009
am 05.-06.10.2009 in Frankfurt am Main
03.09.09

Frank Puscher, bekannter Buchautor („Das Usability-Prinzip“) und Journalist wird auf dem diesjährigen Usability Kongress einen Vortrag zum Thema Social Usability halten. Social Networks wie Xing, Facebook & Co. sind hoch interaktive Web-Anwendungen und bieten ganz neue Interaktionsfunktionen wie z. B. Inline-Editing oder Live-Filtering an. Der amüsante Vortrag zeigt Usability-Stolperfallen in der Ausgestaltung solcher Web-Anwendungen.

Zum Hintergrund des Vortrags:
Jede Art von Social Application oder Social Network hat mit dem gleichen Problem zu kämpfen: Eine aktive Minderheit dominiert den "Zungenschlag" im veröffentlichten User generated content. Es stellt sich die Frage, ob die Art und die Qualität des veröffentlichten Inhalts der Geschäftsidee genügen. Oder schreckt ein bestimmter "Insider-Tonfall" Neulinge sogar ab und hindert sie an der Teilnahme. Das könnte sich insgesamt geschäftsschädigend auswirken. „Mein Vortrag betrachtet dieses Problem auf drei Ebenen: 1. Müssen die Teilnahmefunktionen möglichst einfach und selbsterklärend ausgestaltet werden, damit viele Nutzer teilnehmen und der Insider-Tonfall dadurch relativiert wird. 2. Sind die Funktionalität des Systems so auszurichten, dass qualitativ spannende Beiträge (zum Beispiel die Erstbeiträge von Neulingen) stärker gefördert werden als die Massenpublikationen der wenigen Freaks. 3. Wirkt sich die gesamte Kommunikation steuernd auf die Beteiligung und somit auf die Qualität der Anwendung aus“ kommentiert Frank Puscher die Inhalte seines Vortrags.

Das Thema Social Commerce wird auch Thema in der Session „Shopping-Usability“ sein. Torsten Bartel, Managing Director von Usability.de, wird aktuelle Studienergebnisse für die Integration von Community- und Web 2.0-Elementen in Online-Shops präsentieren. In der breit angelegten Studie wurde untersucht, wie es um die User Experience von deutschen Social Shopping Sites steht. Bei diesem neuen Trend des Online-Einkaufs steht neben Produkt und Preis vor allem der Community-Gedanke und damit der Austausch der Benutzer untereinander im Vordergrund. Wie beim Einkaufsbummel mit Freunden wird auch das Einkaufen im Internet zu einem sozialen Erlebnis, bei dem die Benutzer sich gegenseitig austauschen und beraten.

Der Usability Kongress findet vom 05.-06.10.2009 unter dem Motto „Joy of Usability“ statt und wird von den Unternehmen eResult und U-Concept veranstaltet. Das komplette Programm ist abrufbar unter: www.usability-kongress.de

Weitere Top Themen des Kongress:

  • International Usability
    Verantwortliche Projektleiter international operierender Firmen berichten über ihre Erfahrungen zu interkulturellen Unterschieden bei der Webnutzung.
  • Intranet Usability
    Firmen wie Commerzbank und Bertelsmann-Stiftung berichten, wie sie die Usability Ihrer Intranets verbessert haben.
  • Web-Controlling & Usability
    Multivariate Testings und Web Analytic Tools können dabei helfen, die Usability von Websites und Online-Shops zu verbessern. Verantwortliche berichten aus Projekten, welche Erfahrungen sie gemacht haben und wie eine solche Verbesserung am konkreten Beispiel aussehen kann.
  • User Centered Design
    Firmen wie Coca Cola, Schwab Versand oder SAP überlassen bei der Entwicklung neuer Websites und Shops nichts mehr dem Zufall. Unterschiedlichste Usability-Methoden werden im Entwicklungsprozess eingesetzt (User Centered Design). Vertreter aus Praxis und Forschung berichten über Erfahrungen aus aktuellen User Centered Design-Projekten

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Deutsche Tourismusportale machen Lust auf „Heimaturlaub“
Die Internetauftritte der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, NRW, Schleswig-Holstein und Brandenburg erhalten alle ein „Gut“.
21.08.09

Die Urlaubsplanung selbst scheitert nicht an den Internetauftritten der einzelnen Tourismusregionen! Denn diese erhalten allesamt gute Bewertungen im Rahmen des eResult Site-Analyzers, eines standardisierten Benchmarking-Tools der eResult GmbH.
„Jedoch erhielten nicht zwangsläufig die modernsten Portale bzw. am aufwendigsten gestalteten Portale den meisten Zuspruch“, merkt Martin Beschnitt (UX-Consultant & Managing Partner, eResult GmbH) an. Was den Internetnutzern bei Tourismusportalen am wichtigsten scheint, ist der Content und dessen Zugänglichkeit (Usability) und nicht wie vielleicht vermutet primär das Design.

So konnte sich www.auf-nach-mv.de (Mecklenburg-Vorpommern) in einem „Kopf-an-Kopf-Rennen“ mit knappem Vorsprung den ersten Platz erkämpfen. Hauptgrund ist hier der reichhaltige und gut aufbereitete Content, der in einem etwas in die Jahre gekommenen Design verpackt ist. Auf Platz 2 kommt das ansehnlich gestaltete Portal bayern.by (Bayern) mit seiner hervorragend gestalteten Unterkunftssuche und einem eigenen „TV-Sender“.

Das erst vor kurzem neu gestaltete und sehr modern wirkende Tourismusportal nrw-tourismus.de (NRW) konnte einen passablen 3. Platz erringen. Ein wenig abgeschlagen ist sh-tourismus.de (Schleswig-Holstein) mit seinem durchaus innovativen Navigationskonzept, das jedoch nicht jeden Internetnutzer zu begeistern scheint. Das Schlusslicht bildet zu Recht das Tourismusportal Brandenburg (reiseland-brandenburg.de) aufgrund seiner sehr komplexen und grafisch vollkommen überholten Darstellung.

Detaillierte Ergebnisse, sowie ein ausführlicher Bericht zu den einzelnen, untersuchten Tourismusportalen finden sich unter: Site-Analyzer Tourismusportale in Deutschland

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Die Gewinner stehen fest: Preisverleihung des eResult
Usability-Contest auf dem 3. Usability Kongress Frankfurt a.M.
18.08.09

Auf dem 3. Usability Kongress, der am 05.-06.10.2009 in Frankfurt am Main stattfindet, werden die diesjährigen Gewinner des mit 7.000 Euro dotierten eResult Usability-Contest geehrt. Der Wettbewerb prämiert herausragende Abschlussarbeiten rund um das Thema Usability und wird in zwei Kategorien vergeben. Der 1. Platz in der
Kategorie eResult Science Award
geht an Moritz Keck für seine Arbeit zum Thema „Die Generation Plus und das iPhone“. Marek Plichta erhält für
seinen Designentwurf „iTie – Interaktive Trainigssoftware“ den 1. Preis in der
Kategorie eResult Design Award
.

Die erstplatzierten Gewinner werden am 05.10.2009 nach Frankfurt ins Hotel Kempinski Gravenbuch auf den Usability Kongress 2009 eingeladen. „Wir möchten mit diesem Nachwuchs-Wettbewerb junge Menschen dazu motivieren, sich wissenschaftlich und kreativ mit dem Thema Usability auseinanderzusetzen. Als Usability-Agentur sind wir daran interessiert, eine enge Verzahnung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Praxis zu fördern.“ kommentiert der Geschäftsführer Thorsten Wilhelm, das Engagement der Firma eResult. Er wird im Rahmen der Abendveranstaltung persönlich die Urkunden und Geldpreise an die Gewinner überreichen.

Weitere Informationen zum eResult Usability-Contest
Der Wettbewerb wird 2009 zum 3. Mal ausgeschrieben und vergibt Preise in zwei Kategorien:
Der eResult Science Award wird an Arbeiten zur nutzerfreundlichen Gestaltung von interaktiven Anwendungen (Web, Software, mobile Anwendungen) vergeben. Neben dem 1. platzierten Moritz Keck, können sich noch Thilo Wendland mit seiner Arbeit „Usability von DVD-Menüs“ über 600.- Euro Preisgeld für den 2. Platz und Ann Eckert über den 3. Platz und 400.- Euro für ihre Arbeit „Social Software und Usability“ freuen.

Der eResult Design Award wird für Designkonzepte vergeben, die sich durch methodische oder kreative und innovative, gestalterische Konzepte zur Realisierung von interaktiven Anwendungen (Websites, mobile Portale, iPhone-Applikationen, Software) auszeichnen.
Die Gemeinschaftsarbeit von Tamara Napowanez und Max Baginskij, die ein Webseitenkonzept für Reiseanbieter am Beispiel FTI einreichten, wurde mit dem 2. Platz und 600.- Euro Preisgeld belohnt. Der mit 400.- Euro dotierte 3. Platz in dieser Kategorie ging an Katrin Gerstäcker, die sich in Ihrem Konzept „Am Anfang war die Kommandozeile. Was kommt jetzt?“ mit alternativen User Interfaces auseinandergesetzt hat.

Der Usability Kongress findet vom 05.-06.10.2009 unter dem Motto „Joy of Usability“ statt und wird von den Unternehmen eResult und U-Concept veranstaltet. Das komplette Programm ist abrufbar unter: www.usability-kongress.de

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Web-Controlling 2.0 - mehr erfahren durch intelligente Tracking- und Befragungstechnik
07.08.09

Klickverhalten beobachten, Nutzer befragen und zugleich Kommentare zu einzelnen Seiten Ihres Internet-Angebots erheben – mit MEMO, einem neuen Produkt der eResult GmbH, ist das möglich.

  1. MEMO stellt eine Weiterentwicklung von klassischen Onsite-Befragungen dar.
  2. MEMO integriert Web-Analytic Verfahren mit solchen der klassischen Online-Marktforschung,
  3. und liefert auf diese Weise Erkenntnisse zur ganzheitlichen Optimierung von Websites und Online-Shops.

Was genau verbirgt sich hinter der Bezeichnung MEMO?

MEMO steht für Misserfolgs- und Erfolgsmonitor.

Name ist Programm: Mit dem Einsatz von MEMO ermitteln wir, wie zufrieden die Besucher Ihres Internet-Angebots sind, ob die Besucher ihre Intentionen und Ziel realisieren und woran es liegt, wenn dem nicht so ist. MEMO ermittelt die Gründe für Unzufriedenheiten, liefert Erkenntnisse über Abbruchgründe während eines Site-Besuchs und zeigt auf, was getan werden kann, um die Zufriedenheit Ihrer Site-Besucher zu steigern.

Die Datengewinnung erfolgt auf Basis einer Messung des Klickverhaltens, einer klassischen Onsite-Befragung, ergänzt um die Ermittlung von Besucherkommentaren während des Surfens. Quantitative Daten werden mit qualitativen Daten, den Kommentaren Ihrer Site-Besucher, angereichert. Das Besondere: Die Kommentare beziehen sich auf einzelne Seiten Ihres Internet-Angebots, z. B. die Startseite, den Warenkorb oder das Formular zum Abonnieren Ihres Newsletters.

Mit Hilfe der seitenbezogenen Kommentare können die wahren Gründe für Unzufriedenheiten und Abbrüche identifiziert werden. Damit liefert MEMO wertvolle Daten, die bisher beim isolierten Einsatz von Web-Analytic Tools nicht vorhanden waren: Nutzerbewertungen über Onsite-Befragungen und Kommentare von Besuchern während diese Ihre Site nutzen.

Die eResult GmbH hat seit 2000 mehr als 300 Onsite-Befragungen durchgeführt und Erfahrungen mit verschiedenen Web-Analytic Tools gesammelt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind in die Konzeption und Entwicklung von MEMO eingeflossen.

Weitere Informationen und eine Fallstudie zu MEMO finden Sie unter:www.eresult.de/misserfolgs_erfolgsmonitor_memo.html

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Usability der Zukunft & Shopping-Usability auf dem 3. Usability Kongress am 05.-06.10.2009 in Frankfurt a.M.
29.06.09

Für den 3. Usability-Kongress, der am 05.-06.10.2009 in Frankfurt am Main stattfindet, konnten namhafte Referenten gewonnen werden. Joachim Graf (Herausgeber HighText Verlag & Zukunftsforscher) wird am 1. Tag des Usability-Kongress einen Vortrag darüber halten, welche Trends im Webdesign uns in den nächsten Jahren beschäftigen werden und erklären, warum die Usability der Zukunft nichts mehr mit Webseiten zu tun haben wird.

Was Natural User Interfaces sind und wie Multitouch Usability den (Web-) Alltag verändern werden, erzählen Prof. Dr. Henseler (Geschäftsführer Sensory Minds) und Clemens Lutsch (User Experience Evangelist, Microsoft Deutschland) in der Session „User Experience und Innovation“.

Shopping-Usability ist ein weiteres Schwerpunktthema des Kongress: Online-Shops wie Baur.de oder neckermann.de geben Einblick, wie sie die Nutzungsfreundlichkeit ihrer Online-Shops verbessert haben. So berichtet Martin Ludwig (Projektmanager User Centered Design/Search, Baur Versand) wie Baur.de durch Optimierung der Trefferlisten ihrer Produktsuche seinen Umsatz steigern konnte. 
Neben Fallbeispielen aus der Praxis werden auf dem Kongress Studienergebnisse aus der anwendungsorientierten Forschung präsentiert. So haben Thorsten Wilhelm (Geschäftsführer eResult) und Christoph Anders (Wissenschaftlicher Assistent, eResult) 30 Webnutzer über einen Monat mittels Blickregistrierung dabei beobachtet, wie sie die Inhalte von Online-Shops, Landingpages, Reiseportalen und Communitys  wahrnehmen. Insgesamt wurden über  3.000 Minuten Blickdaten ausgewertet. Die Erkenntnisse dieser Studie und Empfehlungen für die Gestaltung von Online-Shops werden am 2. Tag des Usability-Kongress in der Session „Shopping-Usability“ präsentiert.

Das komplette Programm ist abrufbar unter: www.usability-kongress.de

Der Usability-Kongress 2009 wird veranstaltet von der eResult GmbH (Göttingen) und U-Concept (Dreieich).

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Zielgruppe 50+: Chancen erkennen - Potenziale nutzen
Workshop-Reihe zu seniorenfreundlicher Website-Gestaltung
25.05.09

Über 10 Millionen Internetnutzer sind heute über 50 Jahre alt. Um das Potenzial, welches diese Zielgruppe unter anderem durch ihre hohe Kaufkraft und die breit gefächerte Interessenlage birgt, optimal nutzen zu können, sollte man sich mit dem spezifischen Nutzungsverhalten dieser Zielgruppe vertraut machen.

In einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Seniorenfreundliche Website-Gestaltung“ vermitteln erfahrene Usability-Experten Grundlagen der Usability, Methodenwissen und neueste Erkenntnisse in Bezug auf die Zielgruppe 50+. „Die Interessen und Bedürfnisse von Senioren im Internet haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert.“, so Elske Ludewig, Seminarleiterin und Research Consultant bei der eResult GmbH.

Anhand aktueller Studienergebnisse werden den Teilnehmern die Anforderungen und das Nutzungsverhalten von Senioren anschaulich nähergebracht. Zudem wird die eigene Website analysiert und die Teilnehmer erhalten wertvolle Tipps zur Verbesserung der Nutzungsfreundlichkeit ihres Online-Auftrittes speziell für ältere Zielgruppen.

Dieser Workshop wird sowohl Inhouse, als auch zu folgenden öffentlichen Terminen durchgeführt:

  • Leipzig: 13.08.2009 (Galerie Hotel Leipziger Hof)
  • Berlin: 24.09.2009 (Park Plaza Wallstreet Berlin)
  • Frankfurt: 29.10.2009 (Mercure Frankfurt Airport Dreieich)
  • München: 26.11.2009 (Park Inn München Ost)

Weitere Informationen und Anmeldungen unter: www.eresult.de/seniorengerechte_website-gestaltung.html

Entwickelt wurde diese mehrfach erfolgreich durchgeführte Veranstaltung aus einem groß angelegten Usability-Test. Bei dieser Studie wurden den Probanden verschiedene Aufgaben gestellt, die sie selbstständig bearbeitet haben. Es wurde das spezifische Nutzungsverhalten dieser Zielgruppe beobachtet, Mausbewegungen aufgezeichnet, Protokolle lauten Denkens angefertigt und  fokussierte Einzelinterviews geführt. Die zahlreichen Erkenntnisse wurden in Form von konkreten Richtlinien für seniorenfreundliche Website-Gestaltung zusammengefasst und werden im Rahmen des Workshops praxisnah vermittelt.

Für weitere Fragen ist Frau Elske Ludewig, Studien- und Seminarleiterin, telefonisch oder per E-Mail gern für Sie da: 0551/51 77 424 oder .

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3. Usability-Kongress 2009 mit Top-Referenten aus Praxis und Wissenschaft
25.05.09

Am 05.-06.10.2009 findet zum dritten Mal der Usability-Kongress statt. Der Kongress bietet aktuelles Wissen rund um das Thema Usability (Nutzungsfreundlichkeit). 60 Experten aus Praxis und Forschung berichten zwei Tage lang in drei parallelen Sessions über neueste Usability-Erkenntnisse und -Methoden.

Die Top-Themen des Kongress sind:

  • Shopping-Usability
    Online-Shops wie Baur, Mexx und neckermann.de berichten darüber, wie sie die Nutzungsfreundlichkeit ihrer Online-Shops verbessert haben.
  • International Usability
    Verantwortliche Projektleiter international operierender Firmen berichten über ihre Erfahrungen zu interkulturellen Unterschieden bei der Webnutzung.
  • Intranet Usability
    Firmen wie Commerzbank und Bertelsmann-Stiftung berichten, wie sie die Usability Ihrer Intranets verbessert haben.
  • Web-Controlling & Usability
    Multivariate Testings und Web Analytic Tools können dabei helfen, die Usability von Websites und Online-Shops zu verbessern. Verantwortliche berichten aus Projekten, welche Erfahrungen sie gemacht haben und wie eine solche Verbesserung am konkreten Beispiel aussehen kann.

Über diese Top-Themen hinaus gibt es noch 10 weitere Themen-Sessions wie z.B. Innovationsmanagement in Web-Projekten, Tourismus-Websites & Usability, Usability für spezielle Zielgruppen wie z.B. Senioren u.v.m. „Kein anderer Kongress deckt das Thema Usability in dieser Bandbreite ab. Und kein anderer Kongress richtet sich mit diesem Thema so konsequent an Praktiker aus der Branche e-Commerce, Online-Marketing und Webagenturen.“ erläutert Petra Jacob (Mitglied des Fachbeirats, U-Concept) die Positionierung des Kongress.

Nachdem der Usability-Kongress bereits zweimal sehr erfolgreich in Göttingen stattgefunden hat, haben sich die Veranstalter dieses Jahr für einen Ortswechsel in die Mainmetropole Frankfurt entschieden. „Das Thema Usability wird immer populärer und für mehr und mehr Unternehmen wichtiger. Wir rechnen mit einer Verdopplung der Teilnehmer in diesem Jahr. Mit Frankfurt haben wir einen Veranstaltungsort gefunden, der für Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie Schweiz und Österreich gut erreichbar ist.“ kommentiert Thorsten Wilhelm (Mitglied des Fachbeirats, eResult GmbH) diese Entscheidung.

Das komplette Programm ist abrufbar unter: www.usability-kongress.de

Der Usability-Kongress 2009 wird veranstaltet von der eResult GmbH (Göttingen) und U-Concept (Dreieich).

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eResult optimiert kinkaa.de:
Tourismus-Angebote benutzerfreundlich gestalten - Fallstudie zur Optimierung der Meta-Reisesuchmaschine kinkaa.de - frei verfügbar!
05.05.09

Im Auftrag der kinkaa Search Tools GmbH führte die eResult GmbH einen Usability-Test im Labor mit 16, der Zielgruppe entsprechenden, Testpersonen durch. Eine begleitende Fallstudie ist ab sofort auf http://www.eresult.de/referenzen/fallstudien.html frei zugänglich verfügbar.

Gegenstand der Untersuchung war die unabhängige Meta-Reisesuchmaschine kinkaa.de, die durch die Kombination mehrerer Erhebungsverfahren (u. a. Blickverlaufsanalyse, Verhaltensbeobachtung, Fokussierte Interviews, Protokolle lauten Denkens) ganzheitlich in Sachen Nutzerfreundlichkeit – aber auch auf „weiche Faktoren“ wie beispielsweise den Spaß bei der Nutzung der Website (Joy of Use) – getestet wurde.

Funktionalität und Übersichtlichkeit steht im Vordergrund

Die Nutzerstudie vom unabhängigen Usability- & Online-Marktforschungsunternehmen eResult GmbH durchgeführt und jetzt ausgewertet, bestätigt die Erkenntnisse aus der vorgelagerten expertenbasierten Evaluation im Dezember 2008, ebenfalls durch Usability- und Marketing-Experten durchgeführt. Das Internet-Angebot ist funktional aufgebaut, gut strukturiert und übersichtlich gestaltet. Konkrete Handlungsempfehlungen wurden in den Prozessen zur Suchanfrage, der Trefferauflistung sowie den Einschränkungsmöglichkeiten der Treffer ausgesprochen.

„Die Verbindung aus analytischer Vorgehensweise und konkreten Optimierungsvorschlägen machen das Arbeiten mit eResult sehr effektiv, da die Neuerungen schnell konzipiert und umgesetzt werden können“, so Claus Weber, Geschäftsführer der kinkaa Search Tools GmbH.

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eResult Siteanalyzer „Jobportale“:
Jobsuche im Internet – monster.de und StellenMarkt.de unter der „Lupe“!
28.04.09

Für die Suche nach Stellenangeboten wird das Medium „Internet“ immer interessanter und bedeutungsvoller!

Wir haben dies zum Anlass genommen, die Jobportale von monster.de und StellenMarkt.de einmal genauer mit dem eResult Siteanalyzer – einem standardisierten Benchmarking-Tool –  zu untersuchen.

Das Wichtigste vorab: Beide Internet-Portale erzielten zufriedenstellende Bewertungen aus Nutzersicht (Jobsuchende). Die Seite von monster.de wurde jedoch im Vergleich deutlich besser bewertet. Die Bewertungen von monster.de lagen auch über dem Benchmarking-Durchschnitt der eResult Usability-Datenbank, mit Werten für mehr als 324 Internet-Angebote.

Die Internet-Angebote von monster.de und StellenMarkt.de wurden auf den Dimensionen Usability, Content (Informationsgehalt, Nutzwert), Joy of Use (Nutzungsfreude) und optische Gestaltung bewertet. In der Addition der Bewertungen ergaben sich folgende Gesamtnoten/Schulnoten:

monster.de (Monster Worldwide Deutschland GmbH):         2,27

StellenMarkt.de (AdPartner Stellenmarkt AG):                      2,52

Fazit

Bei beiden untersuchten Job-Portalen war es möglich interessante Stellenangebote zu suchen und auch zu finden. Auf monster.de war die Bedienung der Suche etwas einfacher und nutzerfreundlicher.

Ebenfalls positiv ist, dass seitens monster.de das Thema „Individualisierung“ bzw. „Individualisierbarkeit“ zunehmende Wichtigkeit erlangt. Gerade im Bereich Suchmaschinen und speziell „Job-Suchmaschinen“ ist dieses Thema (zukünftig) sehr interessant.

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eResult optimiert sh-tourismus.de:
Benutzerfreundlich und zielgruppengerecht – Das Online-Portal der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein!
16.04.09

Im Auftrag der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) führte die eResult GmbH einen User Experience-Test durch. Gegenstand der Untersuchung war das Internetportal sh-tourismus.de. Durch die Kombination mehrerer Erhebungsverfahren: Blickverlaufsanalyse, Verhaltensbeobachtung, Fokussierte Interviews, Protokolle lauten Denkens) wurde das Tourismusportal ganzheitlich in Sachen Nutzerfreundlichkeit – aber auch Emotionalität und Spaß beim Nutzen der Website – getestet.

Der erste Eindruck ist auch im Internet der Entscheidenden

„Das Urlaubsportal unter www.sh-tourismus.de punktet mit zielgruppengerechten Angeboten, einer animierten GIS-basierten Karte und dem sog. „Reisefinder“ als Navigation. Schon die Startseite besticht durch ihre übersichtliche Gestaltung, das hochwertige Bildmaterial und die Farben von Schleswig-Holstein.“ urteilt Martin Beschnitt, UX-Consultant & Managing Partner bei der eResult GmbH. Er war als Projektleiter maßgeblich an der Planung und Durchführung der Studie beteiligt - in enger Zusammenarbeit mit Lorena Meyer (Projektleitung Internet/Neue Medien) seitens der TASH.

Optimierungsmöglichkeiten wurden in den Bereichen „Service“ und „Suche“ sowie bei der Visualisierung einiger Interaktionsprozesse aufgezeigt. „Die fundierten Anregungen von eResult nehmen wir zum Anlass, unseren Internetauftritt weiterhin zu optimieren“, sagt TASH-Geschäftsführer Armin Dellnitz.

Systematisches und kontinuierliches Zielgruppenmarketing ist das „A“ und „O“ – auch im Internet

Eine weitere Zusammenarbeit zwischen der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) und der eResult GmbH in Sachen kontinuierliche Optimierung des Internetportals ist bereits geplant. Im Rahmen einer Online-Befragung über das Online-Access-Panel bonopolis.de soll sich das Tourismusportal von Schleswig-Holstein nun gegen andere starkfrequentierte Tourismusportale in Deutschland behaupten. Ziel des Benchmarking ist es, Erkenntnisse über den Status quo von sh-tourismus.de im Vergleich zu den „Wettbewerbern“ zu gewinnen.

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eResult Usability-Contest 2009:
Arbeiten rund um das Thema Usability einreichen und Preise im Gesamtwert von 7.000 Euro gewinnen!
24.03.09

Auch in diesem Jahr wird wieder der eResult Usability-Contest ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Awards, die mittlerweile zum dritten Mal vergeben werden. Seit 2004 fördert die eResult GmbH damit aktiv den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem weiten Feld der Usability-Forschung und dem Web-Design. Die Awards sollen außerdem dazu beitragen, dass sich zukünftig noch mehr NachwuchswissenschaftlerInnen mit den zukunftsweisenden Forschungsbereichen beschäftigen.

2004 wurden erstmals insgesamt 40 Arbeiten zur Begutachtung angemeldet und von einer Experten-Jury aus Wissenschaft und Praxis bewertet. Erfreulich viele - 40% der eingereichten Arbeiten - wurden von Frauen geschrieben. Und auch die drei Hauptpreise wurden an Frauen vergeben. Am 28.10.2004 wurde der wissenschaftliche Nachwuchs aus der Usability-Forschung auf dem eResult Usability-Kongress geehrt. Die in 2006 eingereichten Arbeiten wiesen ebenfalls ein erfreulich hohes Niveau auf und deckten ein breites Themenspektrum der Usability-Forschung ab. Die Preisverleihung fand am 14.11.2006 auf dem World Usability Day in Hamburg statt.

Um den Anreiz noch ein wenig zu steigern wird für das Jahr 2009 ein deutlich aufgestocktes Budget zur Verfügung gestellt. Insgesamt warten 7.000 Euro darauf, an die zukünftigen Gewinner verteilt zu werden (jeweils 1. Preis: 1.500 Euro, 2. Preis 600 Euro und 3. Preis 400 Euro). Das betreuende Institut der jeweiligen Preisträger erhält folgende Gratifikationen: Studienpaket mit aktuellen Studien & Papern oder einen Gutschein für die Durchführung einer Online-Befragung über das Online-Access-Panel der eResult GmbH (im Wert von ca. 1.000 Euro).

Zur Teilnahme am diesjährigen Usability-Contest sind alle Studenten, Wissenschaftler und Designer, die sich mit der Usability und dem Design von elektronischen Anwendungen beschäftigen, ganz herzlich eingeladen. Eingereicht werden können diesmal Arbeiten und Designkonzepte aus den Jahren 2007 bis Juni 2009.

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eResult Grundlagenstudie:
Relevanz von Informationen, Funktionen und Services auf Reise- und Tourismusportalen!
19.03.09

(Göttingen / Kiel, 19.03.2009). Auf Reise- und Tourismusportalen stehen dem Nutzer eine Vielzahl von Funktionen und Informationen zur Verfügung. Da stellen sich natürlich die Fragen: „Müssen all diese Funktionen und Informationen angeboten werden?“ bzw. „Wie relevant sind die einzelnen Funktionen für den Nutzer?“ Um diese Fragestellungen zu klären, wurden 600 Personen (Quotierung nach AGOF) befragt.

In dieser Studie wurden 21 Funktionen mittels einer Anforderungsanalyse mit dem KANO-Ansatz untersucht. Mit Hilfe dieses Ansatzes lassen sich Nutzeranforderungen in drei Kategorien einteilen: Basisanforderungen, Leistungsfaktoren und Begeisterungsfaktoren.

Fazit:

Online-Kataloge (blätterbare Reisekataloge) und abrufbare Flugzeiten werden auf Reiseportalen erwartet.

Auf Startseiten erhöhen Hinweise auf Zertifikate und Sicherheitsstandards das Vertrauen der Nutzer. Ansprechende und hochwertige Urlaubsmotive auf der Startseite steigern die Zufriedenheit auf Reise- und Tourismusportalen.

Die „Rückruf-Funktion (Callback)“ als Beratungs- und Hilfeservice wird als sehr nützlich und wichtig eingestuft.

Kostenpflichtige Service-Hotlines sind aus Nutzersicht jedoch ein „No-Go“ und sollten eher nicht angeboten werden. Jan P. Schultze sagt dazu folgendes: „Wenn man schon Hilfe auf einem Reiseportal aufsuchen muss (weil einem womöglich nicht genug Informationen auf dem Portal zu Verfügung stehen), so sollte dieser Support nicht über teure Hotlines vollzogen werden.“ 

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eResult Grundlagenstudie:
Akzeptanz & Nutzung interaktiver Kartentools auf Reise- und Tourismusportalen!
03.03.09

Sog. Kartentools oder Kartenfunktionen sind auf Reise- und Tourismusportalen derzeit stark in „Mode“.

Dies belegen auch die Ergebnisse der von der eResult GmbH durchgeführten Studie: 61% der deutschen Webnutzer (repräsentative Stichprobe gemäß AGOF) kennen und nutzen bereits interaktive Kartenanwendungen im Internet.

In der besagten Studie zum Thema „interaktive Kartentools“ hat die eResult 600 Personen (Quotierung nach AGOF) zur grundsätzlichen Akzeptanz und Nutzung interaktiver Karten und Lagepläne auf touristischen Internet-Angeboten befragt. Neben der Priorisierung einzelner Features in Bezug auf ihre Nützlichkeit wurden zudem explizit die Gründe für eine Nicht-Nutzung erfragt

Die Nutzung interaktiver Karten ist den Umfrageergebnissen zu Folge sehr stark abhängig vom Reiseanlass und der überwiegenden Buchungsintention, d.h. handelt es sich um überwiegend Privat- oder Geschäftsreisende. Mit 83,1% liegen die überwiegend Geschäftsreisenden weit vor den überwiegend Privatreisenden (61,9%). Kartenfunktionen werden derzeit also verstärkt bei der Buchung von Geschäftsreisen genutzt.

Bei der Nutzung einer interaktiven Karte stellt sich grundsätzlich folgende Frage: Wird die bereitgestellte Karte als alternative, alleinstehende Suchmöglichkeit angesehen oder wird sie eher dazu genutzt, um nach der Auswahl eines Hotels dessen genauen Standort zu erfahren (im Sinne einer Verortung)?

Die Ergebnisse sind eindeutig: Knapp 80% geben an, eine solche interaktive Kartenfunktion als Lageplan zu benutzen, beispielsweise um nachzuschauen, wo genau ein Hotel liegt (Verortungsfunktion). Lediglich 28% nutzen eine solche interaktive Karte als direkte Suchmöglichkeit, z. B. nach einem Hotel.

Im Rahmen der Studie wurde ebenfalls eine Anforderungsanalyse mit dem KANO-Ansatz durchgeführt. Mit Hilfe dieses Ansatzes lassen sich Nutzeranforderungen in drei Kategorien einteilen: Basisanforderungen, Leistungsfaktoren und Begeisterungsfaktoren.

Insgesamt wurden in der Befragung 10 Funktionen bzw. Features abgefragt. Das Ergebnis ist durchaus interessant: Lediglich das Ein-Ausblenden von möglichen Ausflügen bzw. Touren, z. B. Rad-/Wanderwege, wird von den Befragten als einziger Begeisterungsfaktor angesehen.

Alle anderen Funktionen werden als Leistungsfaktor (je besser umgesetzte, desto zufriedenen sind die Nutzer) bzw. sogar als Basisfaktor angesehen.

Fazit:

Obwohl bereits viele deutsche Webnutzer interaktive Karten auf Reise-/Tourismusportalen bereits mehr oder weniger zufrieden nutzen, gilt es noch einiges zu tun:

Zum einen sind die Nicht-Nutzer durch die bessere Beschreibung der Vorteile einer interaktiven Karte – inkl. Hilfefunktion dazu zu bewegen, doch einmal eine interaktive Karte für die Suche nach einer Unterkunft zu benutzen

Zum anderen sind neuartige Funktionen zu konzipieren, die den Nutzer begeistern bzw. einen Mehrwert bieten. Dies lässt sich nur durch eine genaue Analyse der Nutzerstruktur bzw. deren Anforderungen & Erwartungen erreichen.

Dies sollte selbstverständlich alles unter dem Mantel der Benutzerfreundlichkeit stehen, denn: Eine neu entwickelte Funktion wird erst zur sog. „killer application“, wenn sie vom Nutzer auch entsprechend bedienbar ist. Ansonsten ist ein Abbruch bzw. eine Nicht-Nutzung vorprogrammiert.

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eResult Studie:
Deutsche Webnutzer/ -innen wollen kurze Startseiten!
24.02.09

In einer Studie zum Thema „Scrollverhalten auf Startseiten von Online-Shops“ hat die eResult GmbH 600 Personen (Quotierung nach AGOF) befragt. Wie lang sollten Startseiten sein bzw. wie weit würden sie nach unten scrollen? Auch Faktoren, die das Scrollverhalten beeinflussen könnten, wurden erfragt.

Kurze Startseiten werden bevorzugt.

Unsere Studie zeigt, dass 40,4% der deutschsprachigen Webnutzer/ -innen auf der Startseite von Online-Shops überhaupt nicht scrollen möchten. 48,6% der befragten Personen bevorzugen eine Startseitenvariante, bei der möglichst nicht gescrollt werden muss. Die Bereitschaft auf einer Startseite zu scrollen, besteht bei 42,8% der befragten Personen dann, wenn hierfür idealerweise nicht mehr als ca. 1,5 Scrollraddrehungen notwendig sind (bei einer Auflösung von 1024 x 768 entspricht dies ca. eine Länge von 1500 Pixel, also ungefähr 2 Bildschirmseiten). Langes Scrollen, also das Mausrad noch öfter drehen, möchten nur noch 7,9% der Befragten.

Wie wirkt sich das Geschlecht aus?

Unsere Studie zeigt auch, dass Frauen generell eher bereit sind zu scrollen als Männer. Frauen lassen sich anscheinend schneller oder stärker dazu verleiten weiter bzw. länger zu scrollen.

Wie wirkt sich das Alter aus?

Bei den alterspezifischen Unterschieden stechen die eher scrollbereiten Zielgruppen der unter 20jährigen und der über 60jährigen hervor. Im Gegensatz dazu möchte die Gruppe der 40 – 49jährigen eher überhaupt nicht scrollen.

Gibt es weitere Einflussfaktoren?

Es hat sich herausgestellt, dass die Scrollakzeptanz der Webnutzer deutlich zunimmt, wenn sie ohne konkretes Ziel stöbern um sich inspirieren zu lassen. Der Anteil der Befragten, die dann bereit sind auch länger zu scrollen erhöht sich dadurch von unter 10% auf über 20%. Einen ähnlichen Einfluss hat auch der Umstand, inwieweit Produkte auf der Startseite als interessant eingestuft werden. Hier sind ebenfalls ein Fünftel der Befragten bereit, bei entsprechendem Interesse, länger zu scrollen. Erstaunlich ist, dass Faktoren wie die Stimmung, die Bildschirmauflösung oder Intensität der Internetnutzung keinen signifikanten Einfluss auf die Scrolltoleranz haben.

Was bedeutet das für Online-Shops?

Startseiten von Online-Shops sollten nicht sehr lang sein – höchstens 2 Bildschirmseiten, damit der Nutzer nicht mehr als ca. 1,5 Scrollraddrehungen benötigt um den Inhalt der Startseite vollständig erfassen zu können (bei einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel).

Es lohnt sich, und dies macht die Studie deutlich, auf die Besonderheiten der Zielgruppe einzugehen und geschlechts- und alterspezifische Unterschiede zu berücksichtigen.

Und, je länger eine Startseite ist, desto interessanter sollten die Produkte für den Nutzer sein.

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Unterstützung bei der Online-Produktsuche:
Bedeutung & Inhalt von Vorschlagsfunktionen
17.02.09

Ein potentieller Kunde „betritt“ einen Online-Shop und ist auf der Suche nach einem bestimmten Produkt. Viele Nutzer verwenden in diesem Fall die Produktsuche des Shops. Bei der Eingabe des Suchbegriffs wird der Nutzer immer häufiger durch eine sog. Vorschlagsfunktion unterstützt. Aber welche Vorschläge unterstützen die Kunden wirklich? Dies wurde in einer repräsentativen Befragung ermittelt.

Das Angebot einer Funktion mit Vorschlägen zu Produkten und/oder Produktgruppen ist eindeutig ein Leistungsfaktor. Online-Shopper sind Vorschlagsfunktionen immer mehr gewohnt, ohne diese Funktion geht es also kaum noch. Inwiefern die Zufriedenheit der Nutzer tatsächlich durch das Angebot gesteigert werden kann, hängt maßgeblich von der Qualität der Umsetzung ab. Die Nutzer schätzen vor allem die Zeitersparnis. Zum einen durch eine einfache Vervollständigung des Suchbegriffs, zum anderen besteht teilweise Unsicherheit über die korrekte Schreibweise bzw. die genaue Produktbezeichnung. Weiterhin möchten sich die Nutzer einen Überblick über das Sortiment des Händlers verschaffen und ebenso Ideen erhalten, worüber sie sich auch noch informieren könnten.

Über Produkt- bzw. Produktgruppenvorschläge hinaus könnte eine solche Funktion auch Synonymvorschläge enthalten. Speziell in Bezug auf die Ideenfindung kann das Angebot von ähnlichen Suchbegriffen den Nutzern einen echten Mehrwert bieten. Dies belegen auch die Ergebnisse der Befragung. Ca. ein Drittel lassen sich mit solchen Informationen begeistern. Ein weiteres Drittel bewertet solche Vorschläge sogar als Leistungsfaktor. Dies zeigt auch die Sensibilität der Online-Shopper. Es geht nicht darum, so viele Informationen wie möglich angezeigt zu bekommen, sondern sie müssen für den Einzelnen auch wertvoll sein.

Als sinnvoll und hilfreich werden sowohl Konkurrenzmarken /-produkte als auch verwandte Produktgruppen bewertet. Begründet wird das Interesse an Konkurrenzmarken /-produkten mit der Vergleichsmöglichkeit innerhalb einer Produktgruppe, dem schnelleren Finden von ggf. günstigeren Alternativen. Für das Angebot verwandter Produktgruppen spricht vor allem der Wunsch nach einem Ideengeber. So werden bspw. passende Produkte/ Produktgruppen zum gerade Gesuchten sowieso noch benötigt und über diesen Weg schneller gefunden. Dabei kann es sich zum Beispiel um Zubehör zu dieser Produktgruppe handeln.

Fazit: Je nach Zielgruppe und Sortiment des Online-Shops sollte über eine Erweiterung der Vorschlagsfunktion um Synonyme und deren genaue Art nachgedacht werden. Es besteht ein großes Potential, die Nutzer einerseits bei der Suche nach einem geeigneten Produkt zu unterstützen und andererseits durch das Aufzeigen von Alternativen bzw. verwandten Artikeln weitere Käufe anzuregen.

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Lesbarkeit am Bildschirm:
Optimale Gestaltung der Textgrößen-Anpassung auf Websites!
10.02.09

Hatten Sie schon mal Probleme, Texte auf Websites zu entziffern, weil die Größe einfach unzumutbar war? eResult hat dieses Thema zum Anlass genommen, die verschiedenen Alternativen der Größenänderung auf Websites ein wenig zu beleuchten.

Zunächst einmal zur Bedeutung dieser Funktion: Erwartungsgemäß wird die Textvergrößerung von den älteren Nutzern als wichtiger angesehen: Während nur 12,9% der unter 30-jährigen dieses bestätigen, liegt der Anteil bei der Generation 50+ bei 44,6%.

46% der deutschen Webnutzer haben schon einmal bewusst die Größe von Texten verändert – dabei nutzen 54,6% das Angebot von speziellen Symbolen, die der Websitebetreiber zur Verfügung stellt. Aber auch 50,4 % haben dazu schon einmal die Einstellungen Ihres Browsers verändert. Auch weitere Lösungen wurden erfragt, die die Teilnehmer anwenden: Hier kamen Antworten wie „Bildschirmauflösung ändern“ oder eine gar ausgefallene Lösung „Text in Word kopieren und dort vergrößern“. Sicher zielführend – aber es geht ja auch einfacher.

Von den über 50-jährigen haben sogar 60% bereits einmal diese Funktion benutzt, nur ein Drittel ist allerdings damit vertraut, dieses über den Browser vorzunehmen. Die Mehrheit nutzt die Symbole, die von den Site-Betreibern angeboten werden.

In der Online-Befragung wurden drei verschiedene Alternativen präsentiert und bewertet. Erwartungsgemäß gewinnt die schlichte Textvariante, da hier keine Missverständnisse bei der Deutung auftreten können (Schriftgröße: kleiner – normal – größer). Ebenfalls bewertet wurden der Einsatz von Plus- und Minus-Symbolen (in Anlehnung an eine Lupe) sowie die Abbildung des Buchstaben „A“ in verschiedenen Punktgrößen. Diese konnten sich nicht durchsetzen, ein Grund dafür ist sicherlich auch, dass diese Symboliken noch nicht von vielen Seiten bekannt sind und die Funktion erst erlernt werden muss.

Fazit: Elegante Symbole und ausgefeilte Darstellungsoptionen betten sich oft zwar besser in die Website ein und sind platzsparend. Fragt man aber den Nutzer, so ist die schlichte Lösung mit einfachen Textlinks immer noch am verständlichsten und am intuitivsten bedienbar. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist sicherlich die Zielgruppe, an die sich die Website wendet - z.B. in Bezug auf das Alter. Hier kann dieses Angebot Vertrauen wecken und den Nutzer an die Seite binden.

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