eResult GmbH - Research & Consulting
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Pressearchiv 2010

Die Kreuzfahrt beginnt online - den Vergleichstest gewinnt Aida, die den höchstens Joy of Use bieten
23.12.10

Die Tourismusbranche wächst immer weiter im Internet. Aber nicht nur Hotels, Flüge und Pauschalreisen werden gern im Internet gekauft, sondern auch Kreuzfahrten. Zumindest eine erste Orientierung und Informationsbeschaffung erfolgt online und immer häufiger auch der Abschluss einer Kreuzfahrt selbst. Wir haben diese Entwicklung zum Anlass genommen, uns 4 Websites von Kreuzfahrten-Anbietern genauer anzusehen. Im Rahmen des eResult FUX-Analyzers wurden vier Websites untersucht, die Kreuzfahrten anbieten. Gewonnen hat die Websites aida.de vor colorline.de, msc-kreuzfahrten.de und deilmann-kreuzfahrten.de. aida.de. Aida konnte die Dimensionen Joy of Use und die Nicht-instrumentellen Qualitäten (Motivation, Ästhetik, Symbolik) klar für sich entscheiden. Dafür wird die Usability bei colorline.de am besten beurteilt und damit auch besser als bei aida.de. „Die hohe Bedeutung der Joy of Use und der Nicht-instrumentellen Qualitäten auf Kreuzfahrten-Websites ist daran gut zu erkennen, dass auch die Wiedernutzungs- und die Weiterempfehlungsabsicht bei Aida mit Abstand am höchsten sind.“ sagt Katja Brand-Sassen (User Experience Consultant der eResult GmbH).

Die Webseiten wurden nach ausgiebiger Nutzung auf den Dimensionen Usability, Joy of Use und Nicht-instrumentellen Qualitäten wie Motivation, Ästhetik und Symbolik von jeweils 100 Internetnutzern bewertet. Weiterhin wurden die Wiedernutzungs- und die Weiterempfehlungsabsicht erfragt.

Die positive Bewertung von aida.de kann vor allem auf die grafische/ bildhafte Gestaltung zurückgeführt werden. Egal welche Seite der Nutzer von aida.de aufruft, die Website verbreitet sofort Urlaubsfeeling. Ein Strand-Meer-Bild als Hintergrund vermittelt die oftmals mit Urlaub assoziierten Attribute Sonne, Wärme, Ausspannen. Aber auch die sonstigen Bilder auf der Website sind gut auf die Farben des Hintergrundbildes abgestimmt. In den Rubriken zu „Reisen mit Aida“ wird als Einstieg jeweils ein Video angeboten. Die Website wird zudem von den Befragten als spannend, aktivierend und einladend charakterisiert.

Auf allen Bewertungsdimensionen wird die Website deilmann-kreuzfahrten.de am schlechtesten beurteilt. Zu erklären ist dies damit, dass Kataloge nur zum Blättern online gestellt wurden. Ein richtiges Erkunden der Reise ist kaum möglich. Die verschiedenen Reiseziele sind nummeriert und es wird lediglich auf die jeweiligen Seiten im Online-Blätterkatalog verlinkt. Darüber hinaus ist die Navigation kaum als solche erkennbar, weil sie wie ein Text wirkt. Es entsteht leicht der Eindruck, dass es auf dieser Website gar keine Handlungsoptionen gibt.

Fazit: Gerade bei der Buchung einer Kreuzfahrt, für die man zugegebenermaßen etwas mehr Geld ausgeben muss, müssen die Nutzer in Urlaubsstimmung versetzt werden. Die Website sollte Lust auf Urlaub machen. Die Reisen bzw. Schiffe können bereits online erkundet werden, denn niemand möchte die Katze im Sack kaufen. Es bestätigt sich in dieser Untersuchung, was wir im Rahmen einer Befragung zu den Anforderungen und Wünschen an Kreuzfahrten-Websites  ermittelt haben. Die Nutzer erwarten Bilder & Videos zu den Schiffen, Reiserouten mit detaillierten Karten und ausführliche Reiseinformationen. Wer dies besonders einladend und aktivierend präsentiert, hat die größten Chancen für einen erneuten Besuch bzw. eine Weiterempfehlung durch die Nutzer.

Zur Methode: Der von eResult entwickelte FUX-Analyzer Fragebogen insgesamt 25 Bewertungsfragen wurde eingesetzt. Die Webseiten wurden nach ausgiebiger Nutzung auf den Dimensionen Usability, Joy of Use und Nicht-instrumentellen Qualitäten wie Motivation, Ästhetik und Symbolik von jeweils 100 Internetnutzern bewertet. Weiterhin wurden die Wiedernutzungs- und die Weiterempfehlungsabsicht erfragt.

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eResult auf Erfolgskurs: Eröffnung des 3. Büros in der Hansestadt Hamburg
13.12.10

Es ist soweit: Die eResult GmbH eröffnet zum 01.01.2011 ein neues Büro in Hamburg – neben den bereits bestehenden Standorten in Frankfurt am Main und Göttingen.

Aufgrund der stetig wachsenden Zahl an (internationalen) Kundenprojekten wird somit das Kieler Büro nach gut zwei Jahren nach Hamburg verlagert.

Die Schwerpunkte des Hamburger Teams liegen zukünftig auf der engen Verzahnung von Web-Analytics und Usability und einer Etablierung von Seminaren und Workshops für Agenturen und Unternehmen, die eigene User centered design-Teams aufbauen (möchten).

„Der gezielte Einsatz von Web-Analytic-Tools im Rahmen unserer Beratungsdienstleistungen ermöglicht uns eine systematische und ganzheitliche Conversion Rate Optimierung (CRO), die die Erwartungen unserer Kunden bislang immer übertroffen hat.“, ergänz Martin Beschnitt, Managing Director der eResult GmbH.

Darüber hinaus bietet das zentral gelegene Hamburger Büro selbstverständlich auch die bewährte Produktpalette des Full-Service-Usability-Anbieters – von der Anforderungsanalyse, über die Konzeptentwicklung bis hin zur Evaluation und Optimierung digitaler Interfaces.

"Die verkehrstechnische Lage und Infrastruktur Hamburgs eignet sich hervorragend, um die Internationalisierung der eResult GmbH voranzutreiben. Binnen der nächsten 12 Monate wollen wir das Büro etablieren und kontinuierlich wachsen. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und die sich ergebenden Chancen in Hamburg.", so Thorsten Wilhelm, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der eResult GmbH.

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Selbst wählt die Frau - Brigitte.de überzeugt weibliche User im Vergleichstest
19.08.10

Eine gelungene Kombination von gestalterischen, inhaltlichen und usabilityrelevanten Faktoren aktueller Frauenportale wird positiv bewertet. Brigitte.de konnte dabei besonders gut abschneiden und überzeugte die befragten Nutzerinnen sowohl inhaltlich wie gestalterisch.

Frauenportale im Internet bieten der interessierten Leserin ein breites Angebot an Informationen, Services und Funktionen. Nachrichten aus Politik und Gesellschaft bis zu Mode-, Gesundheits- und Prominews werden der geneigten Nutzerin hier präsentiert. Zusätzlich werden vielfältige Beratungen, z. B. im Bereich Mode und Style angeboten. Damit ist klar, dass ein Portal, will es sich gegen die Konkurrenz absetzen, nicht nur inhaltlich, sondern auch in Hinsicht auf seinen funktionalen Charakter und seine Services Nutzer überzeugen muss.

Im Rahmen des eResult Site-Analyzers, einem standardisierten Usability-Benchmarking-Tool, wurden 4 Frauenportale (Brigitte.de, Glamour.de, Joy.de, Erdbeerlounge.de) auf den Dimensionen Usability, Content (Informationsgehalt, Nutzwert), Joy of Use (Nutzungsfreude) und visuelle Gestaltung von jeweils 100 Internetnutzerinnen bewertet.

Die Ergebnisse des Site-Analyzers zeigen, Brigitte.de kann auf allen erhobenen Dimensionen überdurchschnittliche Werte erreichen, weil dieses Portal neben einem großen und relevanten Themenangebot weiterhin auch eine angenehme und einfache Bedienung aufweist. Besonders macht Brigitte.de aber der Einsatz innovativer Beraterfunktionen,
wie z. B. die Schuh-Ampel im Modebereich. Glamour.de und Joy.de überzeugen zwar nicht im selben Ausmaß wie Brigitte.de, können aber beide in den Dimensionen „Content“ und „Usability“ ebenfalls gut abschneiden. Erdbeerlounge konnte die befragten Nutzerinnen nicht überzeugen, was besonders auf die Gestaltung des Portals zurückzuführen ist. Zwar wird ein breites Themenangebot präsentiert, die Bedienung dieser Fülle jedoch wurde als schwer  und unübersichtlich beschrieben.

Es zeigt sich – Wollen Frauenportale Nutzerinnen für sich gewinnen, ist nicht allein die gekonnte Auswahl relevanter Themen wichtig, sondern auch die übersichtliche Gestaltung und einfache Bedienung derselben. Brigitte konnte sich in diesem Vergleich von 4 Frauenportalen deutlich durchsetzen. Weitere Informationen können über den folgenden Link abgerufen werden: Selbst wählt die Frau - Brigitte.de überzeugt weibliche User im Vergleichstest.

 

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App-Usability – Herausforderungen und Guidelines aus Expertensicht
Der mobile Nutzungskontext stellt hohe Anforderungen an eine gute Usability.
17.08.10

Die steigende Verbreitung von Smartphones wie dem iPhone hat dazu geführt, dass es inzwischen alleine im App Store Hunderttausende von Apps gibt. Auch auf anderen Plattformen wie Android kommen täglich unzählige hinzu. Doch innerhalb dieses riesigen Angebotes überzeugen nur die wenigsten mobilen Applikationen durch eine gute Usability. Viele werden nach dem ersten Start direkt wieder gelöscht. „Im Vergleich zum Schreibtisch-Computer haben mobile Geräte wie das iPhone nicht nur einen kleineren Bildschirm, sondern werden vom Nutzer in einem völlig anderen Kontext verwendet. Diese besonderen Rahmenbedingungen werden von vielen App-Entwicklern nicht beachtet“, so Moritz Keck, User Experience Consultant bei der eResult GmbH. Da der mobile Nutzungskontext hohe Anforderungen an eine gute App-Usability stellt, wurden aus Projekterfahrung und Expertensicht zehn Guidelines entwickelt, die bei der Gestaltung von Apps beachtet werden sollten. So sollte auf ein hohes Kontrastverhältnis geachtet werden, da Nutzer ein mobiles Gerät wie das iPhone häufig unterwegs verwenden. Eine App, die im Wohnzimmer noch klasse aussah, wird beim Spaziergang durch den Park plötzlich unbenutzbar, weil die Sonneneinstrahlung dunklen Text auf dunklem Hintergrund unlesbar macht.

Auch das Treffen von Schaltflächen per Finger gestaltet sich bei den immer weiter verbreiteten Touchscreen-Geräten nicht immer problemlos. „Unsere Finger sind leider nicht so präzise wie ein Mauszeiger. Dennoch sind viele Apps wie klassische Webseiten gestaltet. Elemente wie Links oder Buttons sind auf dem hochauflösenden Touchdisplay zwar wunderbar lesbar, aber oftmals nicht problemlos mit dem Finger zu treffen“, fasst Moritz Keck die Problematik zusammen.

Zusätzlich muss eine App den Nutzer begeistern und sollte die eingebauten Funktionalitäten des Gerätes nutzen. Einige Apps zeigen, wie es richtig geht, in dem beispielsweise die Kamerafunktion in die App integriert wird und sich Einrichtungsgegenstände per Fingerzeig virtuell im heimischen Wohnzimmer platzieren lassen.

Die Guidelines empfehlen ebenfalls, die App möglichst frühzeitig und idealerweise während des gesamten Entwicklungsprozesses mit Nutzern zu testen. Zusätzlich wird geraten, Nutzer in ihrem Alltag zu beobachten, um festzustellen, ob sich durch die natürliche Umgebung spezielle Anforderungen an die Gestaltung der App ergeben.

Der vollständige Forschungsbeitrag ist erhältlich unter: App-Usability – Herausforderungen und Guidelines.

 

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Unterschiedliche Erwartungen an die Gestaltung von
Internetauftritten und Online-Shops!
Die Längsschnittanalyse (2003 bis 2010) belegt, dass sich Internetauftritte und Online-Shops unterschiedlich entwickeln
12.08.10

Die Erfahrungen, die Internetnutzer in den letzten Jahren hinzugewonnen haben und die rasante Entwicklung der Websites haben dazu geführt, dass sich die Erwartungen hinsichtlich der Positionierung einer ganzen Reihe von Elementen gefestigt haben. Darüber hinaus haben sich diese Positionierungen in Online-Shops und auf Internetauftritten unterschiedlich entwickelt. In Online-Shops zeigt sich der Trend hin zu horizontalen Navigationsleisten. Dies spiegelt sich in den Erwartungen der Nutzer wider. Wurde die Navigation bisher fast ausschließlich auf der linken Seite vermutet, nimmt die Erwartung in Online-Shops hin zu einer horizontalen Navigation zu. Auch die Wichtigkeit der Elemente ist unterschiedlich auf Internetauftritten und Online-Shops. „Während das Angebot einer Surfpfad-Anzeige in Online-Shops notwendig ist, kann auf Internetauftritten darauf verzichtet werden, da dieses Element dort nicht erwartet wird“, erläutert Katja Brand-Sassen (User Experience Consultant der eResult GmbH). Unverzichtbare Elemente sowohl auf Internetauftritten als auch in Online-Shops sind unter anderem die Navigationsleiste, die Suchfunktion, ein Home-Button/-Link, der Datenschutz- und ein Kontakt-Link. In Online-Shops kann ferner auf folgende Elemente nicht verzichtet werden: der Warenkorb, der Zugang zum Kundenkonto, ein Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und zu den Versandkosten. Für die Gestaltung von Internetauftritten und Online-Shops bedeutet dies, dass die jeweils unverzichtbaren Elemente und Links dort positioniert werden, wo sie von den meisten Webnutzern erwartet werden. Dies beugt Unzufriedenheit bei den Nutzern vor und erleichtert die Orientierung auf einer Seite. Diese Studienreihe wurde im Rahmen von panelbasierten Online-Befragungen von der eResult GmbH durchgeführt. Weitere Informationen und den kompletten Studienband erhältlich unter: Unterschiedliche Erwartungen an die Gestaltung von Internetauftritten und Online-Shops!.

Das Internet und speziell Online-Shops haben sich in den letzten 3 bis 4 Jahren rasant entwickelt. Dabei haben sich zum einen die Funktionen und Services verändert, die auf solchen Seiten erwartet werden, aber auch ihre Positionierung hat sich verschoben. Deshalb stellt sich die Frage nach der Anordnung der Elemente auf Webseiten (Layout). An welchen Stellen erwarten Nutzer die Navigation, das Logo bzw. die Suchfunktion? Ist ein Internetauftritt bzw. ein Online-Shop erwartungskonform gestaltet, dann können sich Nutzer schnell orientieren und leicht zurechtfinden.

An der im Frühjahr 2010 durchgeführten Untersuchung – angelegt als panelbasierte Online-Befragung – nahmen insgesamt 1200 deutsche Webnutzer teil. Dabei handelt es sich um einen repräsentativen Durchschnitt der typischen deutschen Internetnutzerschaft. Grundlage für die Bildung der Stichprobe sind die Daten der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF). Die Teilnehmer wurden über das Online-Access-Panel der eResult GmbH rekrutiert.

Zum ersten Mal wurde in der aktuellen Erhebung die Einordnung der Wichtigkeit der Elemente mittels Kano-Analyse vorgenommen. D.h. es wurde erfragt:

  1. Welche Elemente müssen auf der Startseite angeboten werden? – Basisfaktoren
  2. Welche sollten angeboten werden? – Leistungsfaktoren
  3. Mit dem Angebot welcher Elemente lassen sich die Nutzer begeistern? – Begeisterungsfaktoren
  4. Auf welche Elemente kann verzichtet werden? – Neutrale Faktoren

In allen 4 Erhebungswellen (2003, 2005, 2009, 2010) wurde derselbe Fragebogen eingesetzt. Die Liste der abgefragten Elemente wurde über die Jahre hinweg ergänzt. Anbei eine Liste mit ausgewählten Elementen, für die in der 2010er Studie Positionierungserwartungen gemessen wurden:

  1. Orientierungs- & Hilfe-Elemente (zum Beispiel Navigationsleiste, Suchfunktion, Surfpfad-Anzeige, Home-Button/-Link, Logo)
  2. E-Commerce-Elemente (zum Beispiel Warenkorb, Kundenkonto, Zertifizierungen, Datenschutz-Link, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB))
  3. Elemente zur Unternehmensinformation & -kommunikation (beispielsweise Über-Uns-Link, Login-Bereich, Kontakt-Link, Newsletter-Link)
  4. Weitere Seitenelemente (unter anderem Werbung, Auswahl der Sprachversion)

Anhand ausgewählter Beispiele – Surfpfad-Anzeige und Werbung – werden die Ergebnisse der Längsschnittanalyse im Folgenden dargestellt.

Die Surfpfad-Anzeige erfüllt mehrere Funktionen. So bietet sie Orientierung, wo sich der Nutzer innerhalb der Angebotsstruktur befindet, dient der Zurück-Navigation oder auch der Filteraufhebung. Die Wichtigkeit der Surfpfad-Anzeige ist sehr verschieden auf Internetauftritten und Online-Shops. Auf Internetauftritten handelt es sich um einen neutralen Faktor. Dies bedeutet, sie wird nicht erwartet und kann entfallen. Jeder Betreiber sollte entscheiden, wie komplex die eigene Website ist und inwiefern die genannten Funktionalitäten durch die Surfpfad-Anzeige abgedeckt werden sollten. In Online-Shops wird eine solche Anzeige erwartet. Es handelt sich um einen Leistungsfaktor, dies bedeutet, dass eine gute Umsetzung der Surfpfad-Anzeige die Zufriedenheit der Nutzer steigern kann.

Vergleicht man die Positionierungen, dann zeigt sich in erster Linie die Anordnung unterhalb der Navigation und zu Beginn des Content-Bereichs. Auch aus Expertensicht empfiehlt sich bei horizontaler Navigation die Anordnung der Surfpfad-Anzeige direkt darunter, um auch durch räumliche Nähe den Zusammenhang zwischen beiden zu verdeutlichen. Wird eine vertikale Navigation eingesetzt, dann richtet sich die Anordnung am Content-Bereich aus, so dass die Surfpfad-Anzeige direkt am oberen linken Rand des Content-Bereichs positioniert werden sollte.

Bei der Anzeige von Werbung handelt es sich für ein Drittel der Befragten auf Internetauftritten um ein typisches Seitenelement, bei Online-Shops ist es sogar für 42% ein typisches Element. Während 2003 und 2005 Werbung im oberen Seitenbereich „vermutet“ wurde, konnte seit 2009 eine Verschiebung hin in den rechten Seitenbereich ermittelt werden. Neue Werbeformen wie z.B. Skyscraper und Cross/-Up-Selling in Online-Shops haben diese Veränderungen in der Erwartungshaltung mit hervorgerufen. Durch die getrennte Untersuchung von Internetauftritten und Online-Shops konnten auch hier Positionierungsunterschiede identifiziert werden. So wird in Online-Shops zusätzlich zur Positionierung der Werbung im rechten Seitenbereich mit einer vermehrten Auffindbarkeit im mittleren oberen Seitenbereich gerechnet.

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eResult testet Nutzerfreundlichkeit der neuen Online-Arztsuche
von AOK und Weissen Liste
Erfahrungen von Versicherten verhelfen Gesundheitssystem zu mehr Transparenz
07.07.10

Im Auftrag des AOK-Bundesverband und des Projektes Weisse Liste der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen, führte die eResult GmbH einen Usability-Test im Labor durch. Gegenstand der Untersuchung war der Prototyp der Weissen Liste-Ärzte / des AOK-Arztnavigators, ein Internetportal auf dem Versicherte anonym in einer Online-Befragung die Erfahrungen zu ihrem Arztbesuch mitteilen können.

Der richtige Methodenmix aus Denkprotokollen, Eye- und Mouse-Tracking, Beobachtung und stimulusorientierten Einzelinterviews ermöglichte eine ganzheitliche Erfassung des Umgangs mit der interaktiven Anwendung. Die Handlungsempfehlungen der Online-Marketing und User Experience Experten der eResult GmbH konnten zur Optimierung des Internetportals beitragen. Das Ergebnis: Das Befragungsportal ist intuitiv und effizient bedienbar. Es macht dem Nutzer Spaß an der Versichertenbefragung teilzunehmen. „Der Nutzertest des Prototypen zur Anwendung zeigte, dass die Bedienung des innovativen Befragungsformulars funktioniert und gut verstanden wird.“, so Christoph Anders, User Experience Consultant und Studienleiter der eResult GmbH.

Das Pilotprojekt ist deutschlandweit einmalig und startet zunächst in Berlin, Hamburg und Thüringen. Versicherte geben online anhand eines Fragebogens ihre umfassenden Erfahrungen mit dem Arztbesuch ab. Die Daten werden zusammengetragen und wissenschaftlich ausgewertet, um so ein verlässliches und aussagekräftiges Bild zu einem Arzt zu erhalten. Die Ergebnisse der Befragung bilden die Grundlage für das neue Arztsuchportal, das ab Herbst 2010 unter www.weisse-liste.de und www.aok-arztnavi.de für jedermann zugänglich veröffentlicht wird. Das Internetportal kann dann bei der Frage: „Wie finde ich einen guten Arzt?“ unterstützen und jedem einzelnen im Gesundheitssystem zu mehr Transparenz verhelfen. Ein hohes Maß an Fairness gegenüber der Ärzteschaft soll durch die hohe methodische Güte sichergestellt werden. So wird auf Freitextbewertungen bewusst verzichtet, um Verunglimpfungen auszuschließen. Zudem können Ärzte sich aktiv einbringen und ihre Ergebnisse kommentieren.

Detaillierte Informationen zum Projekt finden sich unter: Pilotprojekt Arztsuche der Weissen Liste oder dem AOK-Arztnavigator.

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Die unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen von Privat-
und Geschäftsnutzern an onlinebasierte Hotelbuchungsportale
25.06.10

Die Buchung von Hotelzimmern wird, ebenso wie die Reiseausgestaltung, immer öfter über webbasierte Angebote realisiert. Große Hotelbuchungsportale wie z. B. HRS.de, Expedia.de oder Opodo.de bieten ihren Nutzern eine Fülle an Services und Funktionen, die über das bloße bestellen eines Hotelzimmers im Netz weit hinausgehen. Um sich von Konkurrenten bestmöglich abzusetzen, wird nicht nur das Angebot an verfügbaren Hotels ständig erweitert, sondern es werden auch Services wie die Buchung von Mietwagen, die Reservierung von Restauranttischen oder eine 24h erreichbare Service- und Buchungshotlines angeboten.

Grund genug sich einmal die Frage zu stellen, ob diese Angebote der onlinebasierten Hotelbuchungsportale wirklich von allen Nutzergruppen gleich stark gefordert werden, so Sebastian Bloy, Research Consultant bei der eResult GmbH aus Göttingen. Messen private Nutzer bestimmten Services und Funktionen vielleicht eine andere Bedeutung zu als dies Geschäftsnutzer tun? Welche Funktionen sollten angeboten werden, welche eher nicht? Um diese und andere Fragen beantworten zu können, wurde eine KANO-Analyse im Rahmen einer panelbasierten Onlinebefragung unter privaten und geschäftlichen Nutzern im Mai 2010 durchgeführt.

Die Ergebnisse zeigen, insbesondere die Einblendung von Sehenswürdigkeiten auf Übersichtskarten eines Hotelbuchungsportals ruft bei privaten und geschäftlichen Nutzern eine unterschiedliche Bewertung hervor. Denn während Privatnutzer hierin einen deutlichen Leistungsfaktor sehen, einen Faktor also, der bei guter Umsetzung zu hoher Zufriedenheit führen kann, bewerten Geschäftsnutzer dies anders. Für sie ist diese Funktionalität eher ein Begeisterungsfaktor, der bei Angebot zwar Begeisterung hervorruft, aber nicht explizit erwartet wird. Fragt man jedoch nach der Bedeutung einer Einblendung von Verkehrsanbindungen auf Übersichtskarten von Hoteldetailseiten zeigt sich, dass deutlich mehr Geschäftsnutzer diese als Basisfaktor betrachten und auf eine Anzeigemöglichkeit großen Wert legen.

Ein weiteres Beispiel stellt die 24h Erreichbarkeit einer Service- und Buchungshotline eines Hotelbuchungsportals dar. Geschäftsnutzer sehen im Angebot einer solchen Hotline klar einen Basisfaktor, während Privatnutzer darin nur einen Leistungsfaktor sehen.
Ein weiteres überraschendes Ergebnis der Untersuchung ist, dass Angebot einer Funktion zur Organisation von Gruppenreisen wird von beiden Nutzergruppen sehr deutlich als Neutral bewertet. Das heißt, dieser wird keinerlei Bedeutung beigemessen. Beide Gruppen stehen diesem Angebot indifferent gegenüber.

Es zeigt sich, dass die Anforderungen von Privat- und Geschäftsnutzern an Hotelportale Unterschiede aufweisen. Weitere Ergebnisse zu anderen Services und Funktionen, sowie detaillierte Untersuchungsergebnisse können unter folgendem Link abgerufen werden: Erfassung der unterschiedlichen Anforderungen von Privat- und Geschäftsnutzern an onlinebasierte Hotelbuchungsportale.

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E-Commerce: Online-Shop bleibt vorerst Vertriebsweg Nr. 1
Shopping-Portale und soziale Netzwerke finden vor allem bei jungen Nutzern Anklang
24.06.10

Unter dem Stichwort Social Commerce werden seit einiger Zeit aktive Beteiligungs- und Austauschmöglichkeiten von Kunden zusammengefasst, die Produkte und Dienstleistungen im Internet kaufen. Doch nicht alle User sind von diesen Angeboten zu begeistern. So besuchte in den letzten sechs Monaten zwar jeder Fünfte Nutzer bis 29 Jahre die Facebook-Fanpage eines Online-Shops, jedoch nur knapp 6% der über 30jährigen. „Im Moment nutzen vor allem jüngere Nutzer die neuartigen Möglichkeiten des Austausches und der Beteiligung beim Online-Shopping. Lediglich Kundenbewertungen spielen in fast allen Altersgruppen eine wichtige Rolle“, so Elske Ludewig, Research Consultant und Studienleiterin der eResult GmbH.

Im Rahmen einer Onlinebefragung wurden typische deutsche Internetnutzer nach ihren Erfahrungen zu einigen Funktionen und Angeboten befragt, die unter dem Begriff Social Commerce in letzter Zeit viel Beachtung finden. Kundenbewertungen, Live-Shopping, Club-Shopping und Mass Customization sind nur einige Beispiele für verschiedenste Konzepte, die beim Betreiber für hohe Umsatzzahlen und eine starke Kundenbindung sorgen sollen. Dabei stehen vor allem Kundenbewertungen bei den Usern hoch im Kurs: Über 80% der Befragten bis 49 Jahre haben in den letzten sechs Monaten mindestens einmal eine Kundenbewertung gelesen. Und immerhin 2 von 3 Vertretern der Generation 50+ lasen die Meinungen anderer Kunden. Auf die aktive Bewertung von Produkten hat vor allem die Shopping-Erfahrung einen Einfluss: Wer häufig online einkauft, bei dem steigt die Wahrscheinlichkeit, selbst einmal zu bewerten.

Andere Angebote werden im Moment noch nicht so häufig genutzt. So wurden zum Beispiel Live-Shopping-Portale, die zeitlich begrenzt ein stark limitiertes Produkt anbieten, erst von 12% der User besucht. Am geringsten ist die Beteiligung am Online-Dienst Twitter: Nur 1,8% sind in den letzten sechs Monaten den Tweets eines Online-Shops oder Shopping-Portals gefolgt.

Zur Methode: Die Daten wurden im Rahmen einer monatlichen Mehrthemenbefragung über das passiv-rekrutierte Online-Access-Panel Bonopolis erhoben. Die quotierte Stichprobe bestand aus 600 deutschen Internetnutzern. Detaillierte Ergebnisse, sowie ein ausführlicher Bericht zum Thema Social Commerce findet sich unter: Ausprägungen und Relevanz von Social Commerce

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Websites speziell für Senioren: Das sagt die Zielgruppe
01.02.10

Ein Vergleichstest unter vier speziell auf die so genannten Silversurfer ausgerichteten Websites sollte es zeigen: Wie beurteilen die Nutzer Optik, Inhalt und Bedienbarkeit der für sie gestalteten Online-Angebote? Am Ende lagen die Portale Feierabend.de und Ahano gemeinsam auf dem ersten Platz. „Senioren sind eine anspruchsvolle, aber sehr attraktive Zielgruppe. Es verwundert, dass die getesteten Portale diese Ansprüche teilweise nicht zu kennen scheinen“, fasst Elske Ludewig (Research Consultant, eResult GmbH) die Ergebnisse zusammen.

Die anderen beiden Portale im Test, die Serviceseiten50plus und das Seniorenland, erhielten vor allem in puncto Nutzungsfreude schlechtere Bewertungen. Diese begründen sich beim erstgenannten Portal vor allem durch ein wenig ansprechendes Design, während im anderen Fall überladene Seiten oder schlecht erkennbare Navigationselemente ausschlaggebend waren.
Somit konnten die Ergebnisse einer im vergangenen Jahr durchgeführten qualitativen Studie nun quantitativ bestätigt werden: Senioren sind inzwischen durch vielfältigere Erfahrungen nicht mehr so tolerant gegenüber Schwächen in der Optik und Bedienbarkeit. Auch müssen für ältere Nutzer keine grundsätzlich anderen Websites gestaltet werden. Es sollten jedoch besondere Bedürfnisse berücksichtigt werden, die zum Beispiel die Platzierung wichtiger Elemente, Textgestaltung oder Rückmeldungen des Systems betreffen.
Da das Angebot an Portalen für die Generation 50+ stetig steigt und die Auswahl für die Zielgruppe somit immer größer wird, ist zu erwarten, dass diesen Bedürfnissen in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.

Detaillierte Ergebnisse, sowie ein ausführlicher Bericht zu den einzelnen, untersuchten Seniorenportalen finden sich unter: Site-Analyzer Seniorenportale.

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