Nutzerzentrierte Entwicklung von Websites mit Hilfe von Personas

Je besser man die Anforderungen, Bedürfnisse und Wünsche von Nutzern kennt, desto geringer ist das Risiko "am Nutzer vorbei" zu entwickeln.

On-Site Befragungen stellen eine geeignete Methode dar, um Daten und Informationen über die Besucher einer Web- Site zu erhalten. Die Erhebung der Daten ist jedoch nur der erste Schritt. Entscheidend ist: Die erhobenen Daten derart aufzubereiten, dass diese auf einfache Weise und in allen Phasen des Entwicklungs-/ Optimierungsprozesses berücksichtigt werden. Hierbei helfen sog. Personas ( = archetypische Nutzerbeschreibungen, die stellvertretend für reale Nutzer stehen).

Wie werden Personas gebildet?

Für die Identifikation von Nutzer-Gruppen auf Basis von On-Site Befragungen können z. B. Clusteranalyseverfahren eingesetzt werden. Die Nutzer- Gruppen werden danach durch je einen archetypischen Nutzer (=Persona) repräsentiert, welchem konkret ausgeprägte soziodemographische Merkmale, Bedürfnisse und Verhaltensweisen zugeschrieben werden. Dabei bleibt es nicht bei einer tabelleraischen Auflistung von Merkmalen: Durch Fotos und Namensgebung bekommen die Personas ein "Gesicht". Dieser Schritt - von den Nutzer-Gruppen zu den Personas - erfordert sehr viel Erfahrung und kann nicht (nur) mit Hilfe von rechnerischen Analysen durchgeführt werden.

Vorteile von Personas im Überblick

  • Nutzer werden für das Entwicklerteam "greifbar". Das Team gestaltet und programmiert für typische Vertreter der gesamten Nutzerschaft. 4-6 Personas sind dabei in der Regel ausreichend.
  • Nutzwert von (potentiellen) Funktionen, Services und Inhalten kann besser bewertet werden.
  • Entscheidungen über den Einsatz von finanziellen und personellen Mitteln basieren nicht auf (rein) subjektiven Einschätzungen.
  • Für Folgestudien - zum Beispiel Nutzertests im Lab - können "repräsentative" Testpersonen ausgewählt werden.

Ergebnis

Zielgruppengerechte und damit erfolgreiche Websites, Intranets und Online-Shops!

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