UX-Workshop: Gemeinsam Probleme erkennen und Lösungen entwickeln

Neue oder bestehende Anwendungen nutzergerecht gestalten – zeiteffizient und zielgerichtet!

Der optimale User-Centered-Design-Prozess bezieht den Nutzer von Anfang an mit ein. Bereits in der Konzeptionsphase orientieren sich Inhalte und Gestaltung möglichst eng an den Bedürfnissen der späteren Nutzer – denn allein sie entscheiden schließlich über den Erfolg einer Anwendung. Ist diese nicht zielgruppengerecht oder schlecht bedienbar, wird sie weniger gern und oft genutzt. Daher ist es wichtig und vor allem auch kostensparend, den Nutzer frühzeitig in die Entwicklung einzubeziehen. Denn Korrekturen an der fertigen Anwendung sind meist sehr aufwändig. Doch auch im Betrieb hilft die Rückmeldung der Zielgruppe, die Anwendung weiterzuentwickeln und Detailprobleme zu erkennen.

Individuelle Lösungen sind Trumpf

Die aus der Vielzahl von möglichen Methoden optimale Vorgehensweise zur nutzerzentrierten Anwendungsentwicklung zu finden, ist sicherlich nicht immer einfach und bedarf einer kompetenten Beratung. Denn jede Anwendung ist anders:

  • Handelt es sich um eine Website, Software oder eine Smartphone-Applikation?
  • Soll die Anwendung verkaufen, informieren oder ganz andere Ziele verfolgen?
  • An wen richtet sie sich?
  • In welchem Entwicklungsstadium befindet sie sich?
  • Usw.

Diese und viele andere Fragen tragen dazu bei, dass eine individuelle Lösung gefunden werden kann. Ein seriöser Berater nimmt sich Zeit, all diese Fragen zu klären und auch die jeweiligen Hintergründe und Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Der UX-Workshop: Einsatzbereiche und Vorgehensweise

Eine mögliche Methode, Entwürfe oder bestehende Anwendungen expertenbasiert zu optimieren, ist der „UX-Workshop“. Dieser ist vor allem dann geeignet, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind:

  1. Es besteht hoher zeitlicher Druck in Bezug auf die Weiterentwicklung oder Fertigstellung einer Anwendung und
  2. Es gibt einen klaren Fokus auf ganz bestimmte Seitentypen oder Prozesse.

Der Workshop hat neben der kurzen Projektdauer einen weiteren großen Vorteil: Alle Projektbeteiligten sind anwesend und an der Optimierung der Anwendung direkt beteiligt. Dadurch wird eine hohe Akzeptanz der erarbeiteten Lösungen erreicht. Im Einzelnen besteht solch ein Projekt aus folgenden Schritten:

    • Expertenbasierte Voranalyse: 2 UX Consultants begutachten die Anwendung vorab getrennt voneinander im Sinne einer heuristischen Evaluation und eines Cognitive Walkthrough. Hiermit werden wichtige Probleme hinsichtlich Nutzerführung, Bedienung, Positionierung und Verständlichkeit von verschiedensten Elementen identifiziert.
    • Workshop vor Ort: Die Ergebnisse der Voranalyse werden dann am Tag des Workshops beim Kunden vor Ort vorgestellt. Mit geeigneten Workshopinstrumenten erfolgt eine gemeinsame Systematisierung und Gewichtung der Probleme. Diejenigen Probleme, die aufgrund der Gewichtung als die bedeutsamsten hervorgetreten sind, stellen den Fokus des zweiten Teils des Workshops dar. Hier werden gemeinsam geeignete Lösungsvorschläge zur Behebung der Probleme entwickelt, wobei eine optimale Lösung im Sinne der Anforderungen des Nutzers, den Gegebenheiten des Kunden und den gestalterischen Entwürfen der Agentur angestrebt wird.
    • Nachbereitung/Umsetzungsprotokoll: Im Anschluss an den Workshop wird der Termin in Form eines ausführlichen Protokolls nachbereitet. Es wird eine Liste mit allen identifizierten Problemen, den im Workshop entwickelten Empfehlungen sowie mit Empfehlungen zu den übrigen Problemen, die im Workshop nicht weiter thematisiert wurden, geliefert.
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    Der UX-Workshop liefert also gewichtete Usability-Probleme und zugehörige Empfehlungen innerhalb von drei Tagen. Er eignet sich sowohl bei ersten Screens oder Prototypen, also auch bei fertigen Anwendungen, wenn ein bestimmter Untersuchungsbereich definiert ist.

    In Bezug auf die expertenbasierte Voranalyse ist hervorzuheben, dass eine hohe Praxiserfahrung der Experten wichtig ist. Denn nur wer von Zeit zu Zeit selbst Probanden im Usability-Labor beobachtet, kann sich optimal in die jeweilige Zielgruppe hineinversetzen. Daneben ist eine Kenntnis der Branche und ihrer Besonderheiten wichtig, um erfolgreiche Empfehlungen geben zu können. Deshalb sollte bei Auswahl geeigneter Berater stets darauf geachtet werden, dass bereits Branchen-Knowhow vorhanden und dieses stets aktuell ist.

    In erster Linie zeigen die Consultants im UX-Workshop jedoch Probleme auf, die die jeweilige Zielgruppe bei der Nutzung der Anwendung behindern können. Durch die Anwesenheit von Designern und Entwicklern im UX-Workshop, ist die Akzeptanz der entwickelten Empfehlungen besonders groß. Denn jede Partei ist bei der Definition geeigneter Lösungen für die Usability-Probleme involviert. Dadurch ist letztendlich auch gewährleistet, dass alle Empfehlungen vollständig umgesetzt werden.

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