FUX-Analyzer: User Experience Controlling-Tool

Im Rahmen des sog. "FUX-Analyzers" - einem standardisierten User Experience-Messinstruments - werden Web-Angebote einer Branche, eines Wirtschaftszweiges oder Genre im Rahmen eines taskbasierten Online-Usability-Tests beurteilt. Die Bewertung erfolgt durch 100 Webusern/-innen, die die Angebote intensiv nutzen und anschließend auf 25 Kriterien beurteilen.

Methodenbeschreibung

Die Web-Angebote werden von jeweils 100 Personen bewertet. Bei der Auswertung der Stichprobe je Web-Angebot werden Zielgruppenmerkmale beachtet.

Die Bewertung erfolgt auf folgenden Dimensionen:

  • Usability (wahrgenommene Nutzungsfreundlichkeit)
  • Nicht-instrumentelle Qualitäten (empfundene Motivation, Ästhetik und Symbolik)
  • Joy of Use (wahrgenommene "Nutzungsfreude")

Für die Dimensionen Usability und Joy of Use werden mehrere Subkriterien auf sechsstufigen Rating-Skalen ermittelt. Die Nicht-instrumentellen Qualitäten werden anhand gegensätzlicher Adjektivpaare mittels Schieberegler bewertet

Ablauf der Datenerhebung

Nach einer intensiven Nutzung der Sites bewerteten die Untersuchungsteilnehmer die Web-Angebote auf den drei Dimensionen.

Experimentelles Untersuchungsdesign

Jeder Untersuchungsteilnehmer bewertet lediglich ein Web-Angebot. Die Zuweisung der Teilnehmer/-innen auf die einzelnen Web-Angebote erfolgt per Zufall.

Datenanalyse

Bei der Bestimmung der Rangfolge der Web-Angebote werden die einzelnen Beurteilungsdimensionen je nach ermittelter Wichtigkeit unterschiedlich gewichtet.
Die Gesamtnote je Angebot (Wert zwischen 1 und 6) wird durch Summierung der Einzelwerte ermittelt - unter Berücksichtigung der Gewichte. Neben der Gesamtnote wird je Beurteilungsdimension zusätzlich eine absoluter Werte und ein Durchschnittswert ausgewiesen.

Weitere FUX-Analyzer Studien

Die folgende Liste bietet eine Auswahl von vergangenen Studien, die aktuell nicht mehr online verfügbar sind. Haben Sie Interesse an einem oder mehreren Themengebieten, dann kontaktieren Sie uns! Wir informieren Sie gerne über Details und Ergebnisse der Analysen.

  • August 2010: Frauenportale im Internet
  • Januar 2010: Seniorenportale im Internet
  • September 2009: Reifenportale im Internet
  • August 2009: Tourismusportale in Deutschland
  • März 2009: Jobportale im Internet
  • September 2008: Internet-Angebote von Automobilclubs
  • Dezember 2007: Online-Shops für Unterhaltungselektronik
  • November 2007: Web-Angebote von Fluggesellschaften (Österreich)
  • November 2007: Internet-Angebote von Skigebieten (Österreich)
  • September 2007: Internet-Angebote von Regionen (D)
  • September 2007: Corporate Websites (Österreich)
  • Juli 2007: österreichische Städteportale
  • Mai 2007: Bundesligavereine
  • April 2007: Automobil-Sites (Österreich)
  • Februar 2007: Partnerportale
  • Januar 2007: österreichische Tourismusportale
  • Dezember 2006: österreichische Sportportale
  • Mai 2006: Aboportale
  • Februar 2006: Reifenherstellern
  • Oktober 2005: Fernsehsendern
  • Juni 2005: Autohersteller
  • Oktober 2004: Versicherungen
  • Juli 2004: Sportsites/Sportportale
  • April 2004: Pharmaunternehmen