UX von intelligenten Systemen

„Hilfe, … mein präferierter Online-Shop weiß bereits, was ich will; mein Handy erinnert mich aufgrund des dichten Verkehrsaufkommens frühzeitiger loszufahren, um nicht zu spät zum nächsten Termin zu kommen; meine Smartwatch ermahnt mich, mehr Schritte zu machen; mein soziales Netzwerk schlägt mir Freunde vor!"

Heutzutage gibt es bereits eine Vielzahl an intelligenten Systemen in allen Lebensbereichen und -branchen. Die meisten davon kennen Normalbürger (noch) nicht und sind aufgrund dessen eher irritiert und/oder skeptisch gegenüber diesen.

Martin Beschnitt zeigt herausragende als auch beängstigende Beispiele aus dem Alltag und benennt die Treiber für eine erfolgreiche Akzeptanz intelligenter Systeme.

Zudem geht er auf Möglichkeiten ein, wie man die Entwicklung intelligente Systeme durch User research & Testing im Sinne des UCD-Lifecycles begleiten kann. Denn: vorausschauende Systeme müssen (vorerst) weiterhin gestaltet und programmiert werden - von Menschen. Und der Entwickler ist hierbei zu 99 Prozent nicht der Endanwender!

Zu guter Letzt erinnert Beschnitt in seinem Vortrag an die weiterhin gültigen Usability-Prinzipen aus den 90er Jahren, die anscheinen bewusst bei den neuartigen Technologien missachtet wurden und so deren Akzeptanz und Verbreitung hemmen.

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