Das UX-Reifegradmodell - Die UX-Expertise angemessen in Projekten einplanen

Reifegradmodelle für Usability und User Experience werden verwendet, um die Fitness hinsichtlich einer menschzentrierten Vorgehensweise einer Organisation zu bewerten, also eine Einschätzung ihrer Fähigkeit hinsichtlich der Entwicklung gebrauchstauglicher Produkte abzugeben. Der Hauptfokus solcher existierenden Modelle liegt jedoch eher auf einer allumfassenden organisationalen Ebene, weshalb sie schwer in komplexeren Organisationen mit einer Vielzahl von unterschiedlichen und miteinander verknüpften Projekten, Abteilungen sowie internen Dienstleistern anzuwenden sind.

Hierfür hat eresulter Holger Fischer zusammen mit David Gilbert und Dirk Röder von der DB Systel GmbH, dem IT-Partner der Deutschen Bahn, ein vorhabenbezogenes UX-Reifegradmodell (kurz: PUXMM, Project UX Maturity Model) entwickelt, das Projekt- und Produktteams unmittelbar unterstützt. Dieses Modell adressiert die operative Projektebene und berücksichtigt die Komplexität von Unternehmensstrukturen, die durch abteilungsübergreifende Abhängigkeiten und interne Auftragnehmer geprägt sind. Es kann zur Bestimmung des UX-Reifegrads eines laufenden Projekts sowie als Checkliste zur Ausrichtung eines Projektes von Anfang an genutzt werden.

Das Modell wurde im Rahmen eines Workshops auf der „Mensch & Computer“-Konferenz 2019 in Hamburg diskutiert und konnte mittlerweile in mehreren Vorhaben der Deutschen Bahn angewendet werden.


Interessiert? Im i-com – Journal of Interactive Media Band 20 – Heft 1 finden Sie noch weitere Informationen zum UX-Reifegradmodell.

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